Neues Jahr, neues Fernweh. Vor allem bei dem trübkalten Wetter hierzulande sehnen wir uns in die Abenteuer der großen weiten Welt. Hier sind unsere Reisetipps, damit ihr in jedem Monat das beste aus eurem Urlaub rausholt.

Im Januar

Das Jahr beginnt – zumindest normalerweise – mit ordentlich Schnee. Auch wenn wir in diesem Jahr noch auf weiße Berghänge warten müssen, gibt es eine Chance auf Ski-, Snowboard- und Schlittenfahren. Und weil wir in Österreich, in der Schweiz, in Frankreich und in den deutschen Alpen natürlich schon alles gesehen haben, geht es 2016 in den hohen Norden.

Schweden ist das Trendziel schlechthin. Nicht nur wegen Bullerbü, Lönneberga und der Krachmacherstraße kommen die Menschen in das Land der Elche. Im Winter herrschen hier noch echte Minustemperaturen, die Seen und Teiche zufrieren und die Schneeflocken nur so purzeln lassen.

#Schweden

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Wer's richtig eisig mag, fliegt in den Norden. Der Süden Schwedens hat etwas mildere Winter, hier liegt auch Astrid Lindgrens berühmtes Småland, mit weitläufigen Landschaften und zahlreichen Wanderwegen.

En tur till torpet...

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Wintersportler finden ihr Glück weiter nördlich – und in Lappland kann man sogar Polarlichter bestaunen. Noch mehr Tipps gibt's zum Beispiel im Online-Reiseführer „Lonely Planet“.


Im Februar

Der Februar ist der Monat der Fünften Jahreszeit – Karneval! Wer jetzt befürchtet, wir schicken euch nach Mainz, Köln oder Düsseldorf, der liegt ganz falsch. Es geht viel weiter weg: Nach Trinidad in der Karibik, nämlich, wo der „Carnival“ Anfang Februar seinen absoluten Höhepunkt erreicht.

#wcw #trinidadcarnival2015 today we celebrate all the awesomely beautiful masqueraders on the road for 2015.

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Eine Anleitung, wie man „die beste Party auf dem Planeten“ überlebt, gibt das „Vice“-Magazin.

In knallbunten Kostümen, die wesentlich mehr Haut zeigen als bei uns, wird zu strahlendem Sonnenschein auf den Straßen der Hauptstadt Port of Spain getanzt, gefeiert – und ja klar, auch getrunken. Am 8. und 9. Februar starten in diesem Jahr die großen Paraden. Drumherum gibt's Partys und Konzerte in rauen Mengen.

Die Musik des Carnivals heißt Soca. Reinhören könnt ihr in dieser Youtube-Playlist.

Und wer nach dem Spektakel Urlaub braucht, hopst einfach kurz rüber nach Tobago, um an schneeweißen Stränden den (Muskel-)Kater auszukurieren.


Im März

Der Frühlingsanfang ist eine super Zeit für südeuropäische Länder. In Spanien, Italien, Griechenland und Portugal etwa ist es noch nicht unerträglich heiß – das perfekte Ziel zum Wandern und Sonnenbaden. Außerdem sind die Preise so früh im Jahr noch günstig, die Hotels noch angenehm leer.

Wie wäre es zum Beispiel mit einem Städtetrip nach Rom, Malaga, Lissabon oder Kalamata?

Auch toll im März: Asien. Vor allem Indien lockt jetzt mit exotischen Farbspielen, mit angenehmer Frühlingsluft und natürlich mit dem berühmten Farbenfest „Holi“.


Im April

Der April bedeutet die letzte Chance auf die beste Reisezeit für Florida. Der US-amerikanische Sunshine State zeigt sich jetzt noch von seiner besten Seite – bevor es erst zu heiß wird und dann die Hurricanes kommen. Hier treffen sich Sonnenanbeter, Partysüchtige und die High Society der Welt. Die bleibt allerdings meist auf ihren Yachten unter sich.

Und keine Angst, die berüchtigten und absolut hemmungslosen Spring-Break-Partys habt ihr dann gerade verpasst. Die steigen über den März verteilt und haben weder Limit noch irgendwelche No-Gos.

Wer nicht ganz so weit fliegen will, findet auf den Kanaren Sonne und Erholung. Außerdem haben Istanbul und die türkische Westküste im Arpil noch ein absolutes Traumklima: Der kalte Winter ist vorbei, die Temperaturen heizen sich auf und sind perfekt, um die geheimnisvolle Stadt am Bosporus zu erkunden.


Im Mai

Städtereisen im noch frühlingshaften Nordeuropa sind im Mai absolut angesagt. Paris, Mailand und Stockholm gehen immer, klar. Aber wie wäre es mal mit weniger bekannten Städten wie Budapest, Danzig, Luzern am Vierwaldstättersee oder Kopenhagen mit dem Hippie-Stadtteil Christiania?

#kopenhagen #visitkopenhagen #rundetårn

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Der Mai ist außerdem die letzte Chance, die beste Reisezeit für die Galapagos-Inseln auszunutzen. Das Archipel liegt vor der Küste Ecuadors und ist ein Traumziel für Abenteurer, die auf wilde Natur und unzählige Tier- und Pflanzenarten stehen. Im Mai sind Wasser und Luft hier noch warm, der Wellengang zudem ruhig.


Im Juni

Sommer! Endlich wird es auch bei uns warm und das heißt: Ab an die eigenen Meeresküsten, Seen, Flüsse, in die Berge und Wälder. Ja, Urlaub vor der Haustür kann toll sein. Wie wäre es zum Beispiel mit Travemünde oder einem Kurztrip nach Föhr oder Amrum?

#amrum #nordsee #leuchtturm #landscape #landschaft #dünen #dune

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In der anderen Richtung locken die Alpen und Voralpen, zum Beispiel mit Chiemsee und Königssee am Watzmann.

Wen das große Fernweh packt, der ist in Südafrika gut aufgehoben. Hier beginnt gerade die Trockenzeit, die Tage sind noch kühl, und es ist leichter, Tiere zu beobachten. Perfekt ist jetzt auch ein Trip zu Botswanas faszinierendem Okavango Delta.


Im Juli

Jetzt lohnen sich die sonst kühlen Teile der Erde so richtig. In Island, Grönland und Lappland ist jetzt ebenfalls Sommer – und die Sonne scheint sogar nachts. Wer es noch abenteuerlicher mag, kann auf Spitzbergen Eisbären beobachten. Wer weiß, wie lange das überhaupt noch möglich sein wird.

Wer es richtig heiß mag, findet auf den Antillen in der Karibik Sommer- und Urlaubsfeeling pur. Schneeweiße Strände, türkisblaues Wasser und freundliche Menschen, wohin man kommt. Hier lohnt es sich, keinen All-Inclusive-Trip zu buchen, sondern die Inseln wie St. Lucia, Antigua, Curaçao und Co. auf eigene Faust kennenzulernen. Der „Lonely Planet“ hilft bei der Entscheidung für eine der vielen Trauminseln.


Im August

Erstmal ist im August ganz wichtig, dass Städtetrips in europäische Metropolen eher rausfallen. Alles ist überfüllt, jeder schwitzt, nach wenigen Metern tut jeder Schritt weh. Außerdem sind die Preise überirdisch hoch und die langen Schlangen überall vermiesen das Urlaubsfeeling komplett.

Wer's musikalisch mag, der wird auf den vielen Festivals in Deutschland und den Nachbarländern fündig (natürlich gilt das auch schon für Juni und Juli).

Und, ganz klar, den sportlichen Typ zieht es in diesem August nach Brasilien. Rio de Janeiro, die Stadt am Zuckerhut, richtet vom 5. bis zum 21. August die Olympischen Sommerspiele aus.

Der August ist außerdem die Zeit der Surfer. Bali und Lombok in Indonesien locken mit traumhaften Bedingungen mit 31 Grad Luft- und 30 Grad Wassertemperatur.

Auch Sri Lanka lohnt sich im August, denn der Monat bringt hier das wärmste und trockenste Wetter mit. Reisterrassen, glasklares Wasser und endlose Strände warten auf den mutigen Backpacker.

Für die, die in der Nähe bleiben wollen ist der Lago Maggiore im Norden Italiens ein absolutes Traumziel. Zwischen den italienischen und Schweizer Alpen gelegen herrscht hier mildes Klima. Mit bis zu 30 Grad kann es hier auch richtig heiß werden – perfekt für einen Tag am Strand. Bei kühleren Temperaturen locken die Berge mit unzähligen fantastischen Wanderwegen und kühlen Bergseen.


Im September

Viva Las Vegas! Gleich nach dem Ende der Sommermonate voll unerträglicher Hitze im Westen der USA strömen die Zocker in die Stadt der Städte. Bunte Lichter und die Chance auf das ganz große Glück machen den Trip in die Hauptstadt des Glücksspiels zu etwas ganz Besonderem.

Double tap to show some love to @FremontStreet, one of our favorite hangouts. #DTLV #neon

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Wer noch mehr Party will – oder eben eine ganz andere Art von Feierstimmung – der reist im September nach München. Dort beginnt Mitte des Monats das Oktoberfest mit Bier, Lebkuchenherz und, naja, Bier. Das Wetter hier ist im September meist noch schön lau, die Sonne scheint, die Stadt an der Isar präsentiert sich in bestem Licht.


Im Oktober

Erster Schnee in den Alpen: Warum nicht mal im Herbst zum Wandern und Bergsteigen in den Süden des Landes fahren? Dass die Berge auch im Herbst und Winter wunderschön sind, beweist zum Beispiel dieses Bild:

Außerdem super im Oktober: Nepal. Das Trendziel unter Backpackern hat jetzt den Monsun überstanden, ist sozusagen aus dem größten Regen raus. Tagsüber kann es mit 30 bis 32 Grad schon ganz schön heiß werden und die Trails im Hochgebirge sind gerade wieder geöffnet. Auch dieser eher wacklige Weg:


Im November

Was tun im in Deutschland so grauen November? Weg. Und zwar am besten weit weg. Wie wäre es also zum Beispiel mit Kapverden? Das Insel-Archipel westlich von Nordafrika bietet im November genau das, was wir hier so vermissen: hochsommerliche Temperaturen, warmes Wasser und Sonne, Sonne, Sonne. Perfekt zum Chillen, Schwimmen oder auch zum Wandern.

Der November ist auch die beste Reisezeit für Vietnam, vor allem für den Süden. Hier ist es tropisch warm, trocken und sonnig. Tipp: Das Mekong-Delta lässt sich jetzt ganz besonders gut erkunden.

#Vietnam #mekongdelta #travel #waterpalm #dagmarvyhnalkova

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Im Dezember

Zum Schluss kommt ein echter Klassiker ins Spiel: Auf geht's in den Big Apple. Die Weihnachtszeit in New York ist etwas ganz besonders, mit dem riesigen Weihnachtsbaum am Rockefeller Center, einem (Schnee-)Spaziergang durch Manhattan und natürlich einer Runde Eislaufen im Central Park.

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Und wo wir schon bei den Festtagen am Rande der Welt sind: Wie wäre es denn mal mit Silvester am Strand von Kambodscha? Da gibt es Insekten und Taranteln auf den Teller und wer mag, spielt mit den Einheimischen Fußball im weißen Strand. Ein absolutes Muss für Weltenbummler.

All jene, die zum Ende des Jahres keinen Bock auf Trubel haben, fliegen am besten auf die Fidschi-Inseln. Hier herrschen jetzt Ruhe und Frieden. Naja, zumindest fast. Zumindest eher, als in New York. Und so warm wie in Kambodscha ist es hier auch.

#fidschi #fiji #korovou #enjoythesun #lovetotravel

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