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12.03.2010 - Das Sport-Comeback des Jahres: Jetzt geht´s los, nur wie geht¿s aus ?

Erwachsene Männer die stundenlang im Kreis fahren: Die Formel-1-Saison 2010 ist eröffnet und der Rückkehrer, der Rekordweltmeister Michael Schumacher mischt schon wieder ordentlich mit. Für ihn und das neue Mercedes-Werksteam verlief das erste freie Training beim Formel 1-Auftakt in Bahrain fast perfekt.

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Mein erstes Navi: die wichtigsten Tipps

Es ist ein Albtraum: Nicht nur beim Handykauf kann man alles falsch machen, auch mit Navis werden wir zugeschüttet. Welche Tricks und Fallen du beachten solltest, erklärt Stefan Scheurer.

Zuerst die gute Nachricht: Man kann beim Navikauf kaum noch was falsch machen. Egal ob das Navigationsgerät für knapp 70 Euro vom Discounter kommt oder brillantbestückt von Tiffany's: In ihrer Grundfunktion „Navigieren“ sind fast alle gleich gut. Aber je nach Geschmack sind sie unterschiedlich ausgestattet – und da kann man sich schnell vergreifen, beim Schnäppchen ebenso wie beim Topgerät.

Kabelsalat inklusive

Grundsätzlich: Allesamt sind gleich hässlich, denn sie werden mit einem Saugknopf an die Windschutzscheibe geploppt. Und für das hässliche Stromkabel zum Zigarettenanzünder gibt es bis heute keine gescheite Lösung. Für den Empfang von Verkehrsfunk gibt’s meistens nochmal ein hässliches Kabel extra. Egal, denn dafür ist es eben billig, denn ein neues Einbaunavi (das ähnlich viel kann wie ein portables) kostet minimal 800 Euro, ab Werk sogar ab etwa 1500 Euro. Und außer schick sein können die Einbaunavis auch nicht mehr – im Gegenteil. Manchmal gibt’s nur Pfeile. Links. Rechts. Oben. Unten. Toll.

Deshalb also portable Navis. Aber erst vorher die Beratung auswendig lernen, dann kaufen:

  • Untere Preisklasse (ca. 70-170 Euro: Die billigsten Navis sind zwar sehr abgespeckt, funktionieren trotzdem einwandfrei. Das kleine Display stört in der Praxis kaum, die Qualität der Karten ist ähnlich und deshalb ist die eigentliche Navigation ebenfalls sehr gut. Damit kommt man für wenig Geld gut zurecht. Meldungen aus dem SWR3-Verkehrszentrum (und damit automatische Stauumfahrungen mit TMC) können die Billigen allerdings nicht. Was wirklich stört ist eher, dass bei den billigen meistens nur ein oder maximal drei Länder dabei sind: Deutschland (D), Österreich (A) und Schweiz (CH). Deswegen werden diese Navis scherzhaft auch DACH-Navis genannt.
  • Zwischen 170 und 280 Euro kann fast alles drin sein: Stauumfahrung mit TMC, was gut ist. Oder gar TMC-Pro, was meiner Erfahrung nach aber nicht wirklich nötig ist. In dieser Liga sind meistens auch umfangreichere POI-Listen inklusive (Points-Of-Interest sind Tankstellen, Restaurants, Geldautomaten, Radarfallen, usw). Vor allem aber sind umfangreichere Westeuropa-Karten mit dabei. Schon allein die Karten sind ein Argument, ein paar Euro draufzulegen, denn wer später Karten dazukaufen will hat oft viele Scherereien.
  • Ab 250 Euro aufwärts wird aus den Navis ein Mediacenter mit echt großem Bildschirm – aber auch mit vielem Zeug, das man eigentlich gar nicht braucht. Eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung ist hierbei sicher noch das nützlichste, die Qualität der Freisprecheinrichtungen ist allerdings durchweg mittelmäßig. Zum Schnickschnack gehören unter anderem Funktionen wie Bilder anzeigen und Musik wiedergeben, auf Wunsch auch trickreich über das Autoradio. Manche Hersteller haben einen eigenen Verkehrs- und Staudienst mit integriert. Das allerdings ist eher ein Sonderfall und kann auch zusätzlich Geld kosten!

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