.: SWR3-Handymän
Jetzt gibt's auch in Deutschland das neue „Palm Pre“: Ausstattung und Bedienung ist ähnlich wie beim iPhone. SWR3-Handymän Josh Kochhann hat das Multimedia-Telefon ausprobiert.
Am Markt gibt es mittlerweile viele Touchscreen-Handys. Doch bei nur wenigen Modellen ist die Bedienung mit den Fingern auch gelungen und durchdacht. Denn besonders das Betriebssystem eines Mobiltelefons muss dafür speziell entwickelt und ausgelegt sein. Beim neuen „Palm Pre“ ist die zum ersten Mal verwendete Software „Palm webOS“ im Einsatz.
Obwohl Handys heute für viele andere Dinge wie Musikhören oder Internetsurfen genutzt werden, bleibt es immer noch ein Telefon. Sehr elegant liegt es in der Hand und mit dieser einen Hand kann ich auch sehr bequem die Schiebetastatur bedienen. Das Eintippen einer Nummer oder eines Textes ist aber gewöhnungsbedürftig und erfordert Übung. Vermutlich wird es bald ein kleines Zusatzprogramm geben, das eine Eingabe auch über den Touchscreen zulässt.
Probleme bereitet mir nur der Transport: Fast ein wenig zu breit für die Hosentasche. iPhone-Besitzer werden das Problem kennen. Sehr nützlich ist das Zusammenfassen der Kontaktdaten mit sämtlichen Chat-, SMS- oder E-Mail-Mitteilungen. So entsteht eine History zu jedem einzelnen Telefonbucheintrag.
Ein Vorteil gegenüber dem Apple-Konkurrent ist der auswechselbare Akku, dem gegenüber steht der ziemlich kleine Speicher mit 8 Gigabyte, der sich nicht weiter aufrüsten lässt. Bei meinem Testgerät war zudem die Touchscreen-Bedienung etwas hakelig. Vielleicht gibt es das Problem nur bei diesem Gerät, vielleicht haben auch zu viele andere Menschen mit dem Gerät schon „gespielt“.