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SWR3 Kurzmeldungen

Düsseldorfer Rosenmontagsumzug ist abgesagt worden

Wegen eines erwarteten Sturms ist der traditionelle Düsseldorfer Rosenmontagszug abgesagt worden. Diese Entscheidung gab das Comitee Düsseldorfer Carneval am Montag bekannt. Am Tag davor war bereits der Rosenmontagsumzug in Mainz aus demselben Grund abgesagt worden.

Internetfasten? Nein, danke!

In der Fastenzeit verzichten die Deutschen lieber auf Alkohol als auf das Internet. Eine Umfrage für die Krankenkasse „DAK-Gesundheit“ zeigt, dass jeder Zweite es für sinnvoll hält, zwischen Aschermittwoch und Ostern auf bestimmte Sachen zu verzichten. Ganz vorne wurden Bier, Wein und Schokolade genannt. Aber nur jeder Fünfte kann sich vorstellen, in dieser Zeit offline zu bleiben. Bei den Unter-30-Jährigen ist es sogar nur jeder Achte. Allerdings gebe es in der Frage einen Generationenunterschied. Je älter die Nutzer seien, umso höher sei ihr Bedürfnis, auch mal abzuschalten.

Südkorea feuert Warnschüsse ab auf Boot von Nordkorea

Durch den nordkoreanischen Raketentest am Wochenende ist die Lage zwischen Nord- und Südkorea stark angespannt. In der Nacht haben südkoreanische Streitkräfte nach eigenen Angaben ein nordkoreanisches Militärboot aus Gewässern an der umstrittenen Seegrenze im Gelben Meer vertrieben. Es seien Warnschüsse abgefeuert worden. Der UNO-Sicherheitsrat will wegen des Raketentests neue Sanktionen gegen Nordkorea beschließen.

Streit um Asylpaket II

Der Flüchtlingskoordinator der Bundesregierung, Altmaier, fordert, das Asylpaket II nicht mehr zu verändern. Im Ersten zeigte er sich zuversichtlich, dass sich Union und SPD einigen werden. Eigentlich sollte das schon bis gestern der Fall sein. Innenminister de Maiziere und Justizminister Maas wollen nun bis spätestens morgen eine Lösung finden. In dem Streit geht es vor allem darum, ob minderjährige Flüchtlinge ihre Eltern nach Deutschland nachholen dürfen.

Wetter bringt Rosenmontag durcheinander

Eine Unwetterwarnung bringt die Rosenmontags-Planung der Karnevals-Vereine durcheinander. In Düsseldorf wollen die Verantwortlichen gegen acht Uhr entscheiden, ob der Zug trotz Sturms stattfinden kann. In Köln fährt der Zug - allerdings in abgespeckter Form: ohne Pferde, Trageschilder und große Figuren. Die Wagen dagegen seien sicher genug, teilte das Festkomitee mit. In Mainz ist der Rosenmontagszug wegen des Wetters am Abend abgesagt worden.

Arbeitsmarkt kann viele Flüchtlinge aufnehmen

Die Bundesagentur für Arbeit hält den deutschen Arbeitsmarkt für stark genug, um weiterhin viele Flüchtlingen aufnehmen zu können. Agentur-Vorstand Scheele sagte der „Welt“, 350.000 Flüchtlinge jährlich seien für den deutschen Arbeitsmarkt quantitativ kein Problem. Denn jährlich entstünden rund 700.000 neue Arbeitsplätze. Eine Konkurrenz zu arbeitslosen Deutschen sieht Scheele im Regelfall nicht, dafür sei die Gruppe der Migranten zu klein.

Nach Faschingsumzug: Ermittlungen wegen Volksverhetzung

Nach einem Faschingsumzug in Bayern ermitteln die Behörden wegen des Verdachts auf Volksverhetzung. Nach Angaben der Polizei, sei auf dem Umzug bei Pfaffenhofen ein Wagen als Panzer dekoriert gewesen. Darauf standen die Schriftzüge „Asylabwehr“ und „Asylpaket 3“. Im Internet werden auch Umzugswagen aus anderen Städten kritisiert.

Es sollte ein „internationaler Aktionstag“ werden, bei dem „Pegida“ sich als europaweite Bewegung zeigt. Und auch, wenn nicht viel mehr als die „Abschottung Europas“ gefordert wurde und weniger Menschen kamen, als gedacht, schlossen sich doch tausende Menschen der fremdenfeindlichen Bewegung an. Vielerorts protestierten auch „Pegida“-Gegner.


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