.: SWR3 Bis Zwölf
Wenn eure Kleinen online gehen, sollen sie nicht als erstes auf den fiesen Seiten landen. Das Netz ist toll, wenn Kinder die richtigen Seiten kennen. Hier gibt's die wichtigsten Tipps.
Meistens geht es in der Grundschule los. Sobald die Kinder lesen und schreiben gelernt haben, reden die ersten Klassenkameraden darüber, was sie im Internet alles entdecken. Dann verabreden sie sich nach der Schule zum Chatten oder Skypen und surfen auf verschiedene Kinder-Seiten. Die finden sie über spezielle Suchmaschinen, wie die „Blinde Kuh“. Diese Kindersuchmaschinen werfen, im Vergleich zu Google, nur ganz wenige Links aus und die führen ausschließlich auf kinderfreundliche Seiten. Dabei interessieren sich die Kinder im Prinzip für ähnliche Angebote wie Erwachsene: Musik, Videos, Communities und Chats.
Für viele Eltern stellt sich die Frage: Wie kann ich mein Kind davor schützen, dass sich ein älterer Mann zum Beispiel im Chat als Kind ausgibt und Kontakt sucht? Dies ist in den Kindernetzwerken tivi.de oder kindernetz.de so gut wie ausgeschlossen. Nach der Anmeldung im Netz werden sogar zum Teil die Eltern angerufen, damit sie bestätigen, dass es sich bei dem neuen Mitglied um ein bzw. ihr Kind handelt.
Nützliche Links:
Richtet euren Kindern am Computer ein eigenes Benutzerkonto ein – da könnt ihr von vornherein gewisse Bereiche wie das Installieren von Programmen aus dem Netz sperren. Auf der anderen Seite freut sich das Kind über die Freiheiten, zum Beispiel bei der Wahl des Hintergrundbildchens. Erklärt euren Kindern, dass es niemals Abos abschließen soll und private Daten wie Adresse, Telefonnummer oder der Name Tabu sind. Spitznamen wie „curly_sue“ oder „crazy_tom“ reichen vollkommen aus. Für Seiten, auf denen E-Mail-Adressen angegeben werden sollen, richtet ihr am besten eine weitere Adresse nur für diesen Zweck ein. So kann später niemand die echte E-Mail-Adresse des Kindes mit Spam zumüllen.
Die Kinder erkennen ziemlich schnell, was im Netz gut und was nicht so toll für Sie ist. Je größer nach einiger Zeit das Vertrauensverhältnis mit den Eltern ist, desto größer ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass dein Kind mit Fragen und Problemen rund um das Internet zu dir kommt.