.: Kino-Tipps
Mitte der dreißiger Jahre komponiert ein Barpianist für seine Geliebte ein Lied. Es ist furchtbar melancholisch und rührt die Herzen der Zuhörer. Das Musikstück wird schon bald zu einer Hymne der Selbstmörder, und der Komponist lässt sich irgendwann auch anstecken. Ein bewegendes Melodram aus deutschen Landen, das auf einer wahren Geschichte basiert. Im Mittelpunkt steht nicht nur das Lied, sondern auch die Dreiecksbeziehung zwischen einem Restaurant-Besitzer, seiner Freundin und dem Komponisten. Die Story hat hier und da dramaturgische Mängel, und einiges wirkt überzogen und unlogisch, alles in allem aber schafft es der Film, den Zuschauer mitzureißen - was vor allem den Schauspielern zu verdanken ist: Joachim Król, Ben Becker und Newcomerin Rica Marushan zeigen eindrucksvolle Leistungen. Ordentliches Kino made in Germany: „Gloomey Sunday - ein Lied von Liebe und Tod“.