Massenvernichtungswaffen als Alibi für den Irakkrieg? Dieser neue knallharte Action- und Kriegsfilm ist brisant. Er klagt die amerikanische Regierung an. In der Hauptrolle: Matt Damon.
Die Story spielt im Jahr 2003. Im Mittelpunkt steht ein Offizier der US-Armee, Matt Damon, der auf der Suche nach Saddam Husseins Massenvernichtungswaffen ist. Aber er kann keine finden und kommt durch Zufall dahinter, dass das Ganze ein bewusstes Täuschungsmanöver amerikanischer Politiker ist. Er findet heraus, dass es die Massenvernichtungswaffen nicht gibt und nie gegeben hat. Die US-Regierung weiß das, vertuscht es aber, um Krieg führen zu können. Echter Zündstoff!
Das Packende bei diesem Kriegsfilm: Matt Damon kämpft nicht gegen irakische Heckenschützen oder Hussein-Anhänger, sondern gegen Leute aus den eigenen Reihen. Ein hochintelligenter, höchst aktueller Actionfilm, der einen gleich in der ersten Sequenz ins Kriegsgeschehen schleudert. Dem Zuschauer wird keine Atempause gegönnt.
Auf dem Regiestuhl von „Green Zone“ saß Paul Greengrass, der auch schon zwei der drei „Bourne“-Filme inszeniert hat. Genau wie in den Thrillern um Jason Bourne, hat Greengrass auch hier wieder alles mit der Handkamera gefilmt. Das gibt dem Ganzen einen erschreckend authentischen Touch.
Fazit: Hart, kritisch, provozierend. Selten wurde im modernen Hollywoodkino so schonungslos Klartext geredet. Und dazu ist der Film noch wahnsinnig spannend. Auf keinen Fall verpassen!