Der dritte Teil der erfolgreichen Kinotrickfilm-Serie „Ice Age“ ist da! Diesmal in 3-D-Technik, die aber nur in ganz wenigen Kinos gespielt wird. Jo Müller hat den Film schon gesehen.
Wie immer beginnt es mit dem Urzeithörnchen Scrat, das nach wie vor unermüdlich einer Eichel hinterher jagt. Doch diesmal passiert etwas Unvorhergesehenes: Scrat trifft bei der Eicheljagd ein Weibchen. Jetzt streiten sich beide um den heißbegehrten Schatz. Während des Streits rücken sie sich mächtig auf den Urzeitpelz und kommen sich schließlich näher. Für mich ist der wuselige Nager Scrat eindeutig die witzigste Figur. Auch wenn Mammut Manni oder – das mit Ottos Stimme sprechende Faultier Sid – bestimmt ebenso die Sympathie auf ihrer Seite haben. Die kümmern sich in diesem Kinoabenteuer aber nur um den Nachwuchs und Fragen der Kinderbetreuung. Und das fand ich stellenweise doch arg kitschig.
Ice Age 3
Immerhin die Abenteuer, die der wilde Haufen Urzeitviecher diesmal mit Dinosauriern erlebt, sind gespickt mit tollen Gags, absurd-komischen Situationen und herrlichen Anspielungen auf andere Kinohits. Auch sehr lustig, eine neue Figur: Buck. Eine Art Jack Sparrow in Wieselform. Das winzige einäugige Piratenvieh ist völlig durchgeknallt und garantiert komisch. Vor allem wenn sich Buck mit Dinos anlegt, die locker hundertmal größer sind als er. Ich hab ja übrigens schon befürchtet, dass sich mein Liebling Scrat am Ende, wie viele andere Figuren, auch in einen zuckersüßen Romantiker verwandelt. Aber gerade als er mit seiner Herzallerliebsten eine Wohnung bezieht, taucht wie durch ein Wunder wieder die Eichel auf. Noch ein Tipp: Wer die Möglichkeit hat „Ice Age III“ in 3D zu sehen, sollte das auf alle Fälle tun. Denn da funktionieren die Gags noch besser.