Peter Jackson ist sicher einer der erfolgreichsten Regisseure aller Zeiten. Von ihm stammen zum Beispiel die „Herr der Ringe“-Filme und das Remake von „King Kong“.
Jetzt kommt ein neuer Film von ihm in die Kinos, die Verfilmung des Bestsellers „In meinem Himmel“ von Alice Sebold. Jo Müller hat Peter Jacksons Neuesten gesehen.
Nein. Mit dem, was gemeinhin unter Fantasy verstanden wird, hat der Film gar nix zu tun. Er ist eher eine Mixtur aus Thriller, Drama und Geisterfilm. Sehr ungewöhnlich und sehr eindrucksvoll. Die Hauptfigur ist die 14jährige Susie. Ein nettes, kleines Mädchen aus einem Vorort von Pennsylvania. Susie wird von einem Serienkiller ermordet – einem harmlos wirkenden Nachbarn. Und nun versucht sie aus dem Jenseits zwei Dinge zu bewerkstelligen: Sie probiert Kontakt zu ihrem geliebten Vater aufzunehmen und den Mörder davon abzuhalten, weitere Taten zu begehen.
Peter Jackson hat hier einen wirklich außergewöhnlichen Film gedreht mit unglaublichen Schauwerten. Wie er zum Beispiel das Jenseits oder die Zwischenwelt, in der sich Susie befindet, darstellt, ist echt faszinierend. Außerdem ist die Sache auch ziemlich spannend. Denn der Killer hier ist wirklich – gerade wegen seiner Harmlosigkeit – unglaublich gemein. Grandios gespielt von Stanley Tucci. Ebenfalls mit dabei: Susan Sarandon und Mark Wahlberg. Was wäre der Film ohne die unglaubliche schauspielerische Leistung der 15-jährigen Saoirse Ronan? Absolut oscarverdächtig! Ein Schauermelodram über Tod, Liebe und Vergebung. So was kriegt man nicht alle Tage zu sehen.