SWR3 Kino-Tipp Inception

Ein Dieb schleicht sich in die Träume von Menschen ein und stiehlt aus deren Unterbewusstsein Geheimnisse. Auftraggeber sind Wirtschaftsunternehmen, die bei Konkurrenten Ideenklau betreiben. Das ist „Inception“ (engl. Beginn, Gründung), eine neue, fesselnde Kinogeschichte, inszeniert von Batman-Regisseur Chris Nolan. In der Hauptrolle des Ideen-Klauers: Leonardo DiCaprio. Klingt kompliziert zu begreifen. Ist es das auch? Kinomän Jo Müller sagt, was im Film abgeht:

Die Story

Den allergrößten Teil dieses zweieinhalb-Stunden-Spektakels verbringen Gedanken-Dieb Leonardo DiCaprio und seine Crew im Unterbewusstsein eines Mannes. Dort werden sie von Traumgebilden attackiert. Und noch schlimmer: Sie haben mit den Geistern ihrer eigenen Erinnerung zu kämpfen. Geboten werden absolut wahnwitzige Action- und Trick-Szenen und eine Story, die an Vielschichtigkeit kaum zu überbieten ist. Auf einen Nenner gebracht, geht es um die alte philosophische Frage, ob nicht unser ganzes Leben ein Traum innerhalb eines Traums ist.

Nebenbeigucken geht bei diesem Film nicht!

Wer nicht aufpasst, verliert den Faden. Der Film spielt nämlich auf fünf verschiedenen Realitäts- oder Traumebenen.  Vielleicht sind es sogar mehr. Daraus macht Regisseur Christopher Nolan ein großes Geheimnis. Er hat mit „Inception“ ohne Zweifel den bislang aufregendsten, ungewöhnlichsten und faszinierendsten Film des Jahres inszeniert. Zeit und Raum werden hier auf den Kopf gestellt.

Das Fazit

„Inception“ ist ein Hollywood-Eventmovie, das  seinesgleichen sucht. Der Film ist wesentlich intelligenter als „Matrix“ und lässt den Zuschauer auch nach dem Kinobesuch nicht los.

Tolle Besetzung, klasse Story, unglaubliche Bilder: Den Film guck ich mir auf alle Fälle nochmal an!

Die Details

Filmplakat: Inception (Quelle: Warner )

Abgefahrene Traumebenen in Leo di Caprios neuestem Streifen

Original-Title:
Inception
Genre:
Drama
FSK:
ab 12 Jahren
Länge:
148 Minuten
Land/Jahr:
USA/UK/2010
Kinostart:
29.07.2010
SWR3-Bewertung: