„Shutter Island“ ist der jüngste Streich von Starregisseur Martin Scorsese. Wieder mit dabei: Superstar Leonardo DiCaprio. Der Film ist ein düsterer, geheimnisvoller Krimi mit einer unglaublichen Fülle an Rätseln.
In diesem Krimiverwirrspiel stecken sehr viele mysteriöse Andeutungen und Anspielungen drin – um da wirklich alle zu sehen und verstehen, muss ich wahrscheinlich noch mal reingehen. Die Story dieses verschachtelten, labyrinthartigen Kino-Rätsels spielt in den 50er Jahren, zur Zeit des Kalten Krieges.
Ein US-Marshall, Leonardo Di Caprio muss auf eine von der Außenwelt komplett isolierte Gefängnisinsel, um einen Fall zu klären. Das Ganze wird für ihn zu einem Höllentrip. Denn er erfährt fürchterliche Dinge. Vor allem über sich selbst. Das alles ist voller starker, unheimlicher Bilder und grusliger Schockmomente. Und nichts, aber auch gar nichts ist so, wie es scheint. Der Zuschauer taucht tief hinab in die Gehirnwindungen eines Wahnsinnigen. Dabei erinnert dieser abgründige Thriller sehr stark an Klassiker wie „Angel Heart“ oder „Identität“. Und wer diese Filme und deren dramatische Wendung kennt, der dürfte den Braten riechen. So erging’s zumindest mir. Trotzdem: Das Ganze ist spannend, gruslig und keine Sekunde langweilig. Deshalb absolut empfehlenswert für Fans schaurig-verwirrender Psychoschocker.