Diese filmische Biografie spielt Anfang 1900 und erzählt, wie James M. Barrie bei einem Spaziergang im Park eine junge Witwe mit ihren vier Söhnen kennenlernt, wodurch sich sein Leben völlig verändert. Für sie verkleidet er sich als Indianer und Pirat und erfindet viele wahnwitzige Abenteuer. Eines Tages kommt er dabei auf die Idee von Peter Pan, dem Jungen, der nicht erwachsen werden will. Weil der tagträumende Bühnenautor verheiratet ist, und trotzdem lieber seine Zeit mit der jungen Witwe und seinen Söhnen verbringt, sorgt er für eine brodelnde Gerüchteküche. Der Film ist eine Liebeserklärung an die kindliche Vorstellungskraft und die Macht der Phantasie. Bunt, träumerisch und auch das, herrlich kitschig. Okay, die Handlung wird betulich erzählt, aber die Bilder sind schön und die Schauspieler erstklassig. Neben Johnny Depp zu erleben: Dustin Hoffman als gütiger Theaterleiter, Kate Winslet als liebenswerte Witwe und Altsstar Julie Christie als deren bitterböse Mutter. Durch sie kommt Barrie auf die Idee zum ultrafiesen Käptain Huck. Herzerweichendes Schmachtkino: "Wenn Träume fliegen lernen".