Alles andere als ein ruhiges Rentnerleben führt Ex-CIA-Agent Bryan Mills. In Teil 1 musste er seine Tochter Kim aus den Fängen von brutalen Mädchenhändlern befreien. Jetzt will der Vater der getöteten Entführer Rache an Bryan üben. Ein waschechter Actionknaller, der wirkt wie eine spielfilmlange Verfolgungsjagd.
Wie der erste Teil beginnt auch „Taken 2“ eher harmlos. Bryan Mills (Liam Neeson) kommt einem vor wie der absolute Durchschnittstyp. Einer der nur ein klein wenig zu pedantisch und penibel ist. Immer pünktlich, immer korrekt. Ein Mann, der getrennt von seiner Frau lebt, seine Tochter besucht, aber ansonsten ein absolut unspektakuläres Leben führt. Allerdings hat der Mann es in sich: Früher war er bei einer Hardcore-Eingreiftruppe der CIA.
Teil 2 verstehen auch diejenigen, die den ersten Teil nicht gesehen haben. Das Ganze ist ein simpler Rachethriller, ein Film in dem es weniger um die Story, sondern mehr um die Actionszenen geht. Die Story ist im Grunde genommen dieselbe, nur vor einer neuen Kulisse: Im Originalfilm fanden die Schießereien und Verfolgungsjagden in Paris statt, diesmal wird in Istanbul ums Überleben gekämpft.
Fazit: Anspruchslose, aber durchaus unterhaltsame Actionkost mit einem nach wie vor schlagkräftigen Liam Neeson.