Nachrichten

SWR3 Kurzmeldungen

EM: Polen ist im Viertelfinale

Bei der Fußball-Europameisterschaft hat Polen das Viertelfinale erreicht. Im ersten Achtelfinalspiel setzte sich die Mannschaft mit 5:4 im Elfmeterschießen gegen die Schweiz durch. Polen trifft damit am Donnerstag entweder auf Kroatien oder Portugal.

Wieder Terrorverdächtige in Belgien festgenommen

In Belgien stehen erneut zwei Männer unter Terrorverdacht. Beide wurden nach Angaben der Staatsanwaltschaft bei Razzien nahe der deutschen und der französischen Grenze festgenommen. Es sei aber zu früh, über einen Terroranschlag zu sprechen. Bereits am vergangenen Wochenende hatte es in Belgien einen landesweiten Anti-Terror-Einsatz gegeben. Dabei wurden drei Verdächtige in Haft genommen.

Bayrische Museen verkauften NS-Kunst

Bis in die 1990er Jahre sollen bayerische Museen NS-Raubkunst zugunsten der öffentlichen Kassen verkauft haben. Darunter waren nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung auch Werke, die jüdischen Sammlern geraubt oder abgepresst worden waren. Die Kunstwerke waren nach Kriegsende von der US-Armee beschlagnahmt und den deutschen Behörden treuhänderisch übergeben worden. Doch statt die Bilder ihren früheren jüdischen Eigentümern zurückzugeben, hätten die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen die Bilder wieder verkauft - teilweise sogar an die Familien früherer Nazigrößen.

Merkel will London beim Brexit nicht drängen

Nach der Brexit-Entscheidung verlangt Kanzlerin Merkel von der britischen Regierung Klarheit über das weitere Vorgehen. London müsse sagen, wie es sich die Beziehungen zur Union weiter vorstelle, sagte Merkel nach dem Spitzentreffen von CDU und CSU in Potsdam. Anders als die EU will sie die britische Regierung aber nicht unter Druck setzen. Großbritannien müsse selbst entscheiden, wann es seinen Antrag auf Austritt aus der EU stelle. Die Außenminister der sechs EU-Gründungsstaaten haben dagegen einen möglichst raschen Austritt der Briten gefordert. Die EU dürfe nicht in eine Hängepartie geraten. hieß es mach einem Treffen der Minister in Berlin.

Schottland bereitet eigenes Referendum vor

Die schottische Regionalregierung bereitet ein zweites Referendum über die Unabhängigkeit von Großbritannien vor und will eigene Gespräche mit der EU aufnehmen. Die notwendigen
rechtlichen Schritte würden jetzt vorbereitet, sagte Regierungschefin Nicola Sturgeon am Samstag in Edinburgh nach einem Treffen des Kabinetts.

Schottland berät über seine Zukunft

In Edinburgh berät die schottische Regierung seit dem Morgen darüber, wie das Land auf den EU-Austritt Großbritanniens reagieren soll. Im Brexit-Referendum hatten die Schotten mehrheitlich gegen den Austritt gestimmt. Ministerpräsidentin Sturgeon hat gesagt, es sei demokratisch nicht akzeptabel, wenn Schottland gegen seinen Willen aus der EU gerissen werde. Sie hat deswegen ein erneutes Referendum über die Unabhängigkeit Schottlands von Großbritannien ins Spiel gebracht. Eine Loslösung von London könnte dem Land den Wiedereinstieg in die EU ermöglichen.

Zug bei Oberwesel entgleist

Unwetter haben in der Nacht und am Morgen auch in Rheinland-Pfalz wieder Schäden angerichtet. Bei Oberwesel am Mittelrhein entgleiste am Morgen ein Regionalzug, als Geröll auf die Gleise rutschte - Die Bahnstrecke ist gesperrt. Laut Polizeiinformationen sollen neun Fahrgäste und der Zugführer leicht verletzt worden sein. Die Lage sei derzeit noch unübersichtlich.

Clueso will Äthiopien helfen, Britney Spears' Söhne mögen es nicht, wenn ihre Mama auf die Bühne muss, Kanye West räkelt sich gemeinsam mit Taylor Swift und Donald Trump im Bett und Nicolas Cage hat sich getrennt.