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Erstmals in ihrer Geschichte will die Bundesbank ein Vorstandsmitglied loswerden: Der Vorstand beschloss einstimmig, Bundespräsident Wulff um die Abberufung Thilo Sarrazins zu bitten. Auch der Berliner SPD-Kreisverband Charlottenburg-Wilmersdorf will den 65-Jährigen rauswerfen. Er hatte mit Äußerungen zu Juden und Muslimen für Empörung gesorgt.
[Die positive Nachricht: Sie wollen sich wieder treffen. Israels Ministerpräsident Netanjahu und Palästinenserpräsident Abbas haben sich bei ihrem Treffen in Washington auf die Fortführung der Friedensgespräche im Zwei-Wochen-Rhythmus geeinigt. Inhaltlich liegen beiden Seiten aber noch weit auseinander.
[Der insolvente Warenhauskonzern Karstadt ist offenbar gerettet. Der Investor Berggruen erzielte eine Grundsatzeinigung mit den Vermietern der Warenhäuser über geringere Mieten. Dies war von Berggruen als Bedingung für eine Übernahme genannt worden. Andernfalls hätte eine Zerschlagung des Unternehmens gedroht.
[Die EU will sich mit drei neuen europäischen Behörden in der Finanzaufsicht gegen künftige Krisen wappnen. Die Unterhändler des EU-Parlaments und der EU-Mitgliedstaaten einigten sich nach langem Ringen über die Reform der bisher national zersplitterten Finanzaufsicht in Europa.
[Der Verband der Ersatzkassen spricht ein Jahr nach Einführung des "Pflege-TÜV" von einem Erfolg. Bei der Benotung von Pflegeeinrichtungen gebe es aber Verbesserungsbedarf. Defizite in der Pflege soller künftig stärker ins Gewicht fallen. Gegen rund 200 Bewertungen wurde geklagt.
[Die Mühlen der deutschen Justiz mahlen langsam - und Betroffene können sich nicht dagegen wehren. Das muss die Bundesregierung sofort ändern, fordert der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte. Derweil wappnet sich das Bundesverfassungsgericht mit Bußgelddrohungen gegen sinnlose Klagen.
[Auf der Internationalen Funkausstellung kann von heute an wieder die Zukunft der medialen Welt bestaunt werden. Ein Trend in diesem Jahr: 3-D. Doch die Technik ist nicht gerade neu: Schon in den 1950er-Jahren konnten sich Kinofreunde daran erfreuen. Ob sie sich nun durchsetzt,
[Das Landesarbeitsgericht Hamm hat die Kündigung wegen eines Bagatelldelikts für unwirksam erklärt. Ein Angestellter hatte seinen Elektroroller an der Firmensteckdose geladen und war dafür entlassen worden. Der Schaden sei mit 1,8 Cent äußerst gering, die Kündigung nicht gerechtfertigt, so die Richter.
[Mit einem neuen Angebot will eine französische Fast-Food-Kette die wachsende islamische Kundschaft im Land gewinnen. In ausgewählten Filialen gibt es Burger mit Fleisch von Tieren, die nach islamischem Ritus geschlachtet wurden. Und die Nachfrage nach dem "Halal-Burger" ist enorm.
[Hurrikan "Earl" nähert sich der Ostküste der Vereinigten Staaten - allerdings ist noch unklar, ob der Sturm die Küste tatsächlich mit voller Wucht trifft oder an ihr vorbeiziehen wird. In den US-Staaten North Carolina, Virginia und Maryland wurde vorsorglich der Notstand ausgerufen.
[Duisburgs Oberbürgermeister Sauerland stand heute vor dem nordrhein-westfälischen Landtag Rede und Antwort. Es soll geklärt werden, wie es zu dem Loveparade-Unglück mit 21 Toten kommen konnte. Sauerland bekräftigte erneut, dass die Stadt alles ihr Mögliche zur Aufklärung beitragen wolle.
[Die Bundespolizei hat einem Zeitungsbericht zufolge acht Ermittlungsverfahren wegen des Hitze-Chaos in Zügen der Deutschen Bahn eingeleitet. Zugchefs und Zugbegleiter stehen im Verdacht der fahrlässigen Körperverletzung, der Freiheitsberaubung und der unterlassenen Hilfeleistung.
[Von wegen frühreif: Laut einer neuen Studie werden Jugendliche in Deutschland heute immer später sexuell aktiv. Die meisten Jugendlichen erleben ihr erstes Mal mit 16 oder 17. Bei der Befragung wurde erstmals zwischen Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund unterschieden.
[Die weltweit zweitgrößte Fast-Food-Kette Burger King wechselt den Besitzer. Für vier Milliarden Dollar schluckt der Finanzinvestor 3G Capital das börsennotierte Unternehmen. Der Verwaltungsrat und Großaktionäre von Burger King hätten dem Geschäft zugestimmt, teilte der Schnellrestaurant-Betreiber mit.
[Entscheidung nach achtjährigem Rechtsstreit: Die Post darf Beihilfezahlungen aus den 90er-Jahren behalten, die sich samt Zinsen inzwischen auf mehr als eine Milliarde Euro belaufen. Der EuGH gab dem Konzern in letzter Instanz recht. Die Kommission prüft aber noch weitere Zahlungen - der Streit geht weiter.
[Was tun, wenn die Familie wächst, das Grundstück zu klein ist und die Baukosten unterträglich hoch sind? Ein findiger Chinese hat die Antwort gefunden. Seit vier Jahren wühlt er sich nun schon durch die Tiefe des Raumes unter seinem alten Haus. Entstanden ist eine Vier-Zimmer-Bleibe unter Tage.
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