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Streit um das Bier im Tier

Dieser Marketing-Gag ist wohl nach hinten losgegangen: Tierschützer protestieren gegen eine schottische Brauerei, die Bier in ausgestopften Tieren verkauft.

Dem Streit vorausgegangen war ein Wettlauf um das stärkste Bier der Welt. Die schottische Brauerei BrewDog hatte ein Ale gebraut, das mit 55 Prozent Alkoholgehalt den Titel holen soll. Abgefüllt wurde das edle Gesöff – 333 Milliliter kosten umgerechnet knapp 600 Euro – in zwölf präparierte Kleintiere. Ihre Legende wird in einem Spot auf der Website erzählt.

The End of History from BrewDog on Vimeo.

Schottische Tierschützer halten das für eine „krankhafte Idee“ und einen „dummen Werbegag“. Es zeige den fehlenden Respekt vor lebenden Tieren. Auch die schottische Gesundheitsbehörde nannte die Produktion unverantwortlich.

Brauerei wehrt sich

Die Brauerei betont hingegen, dass für die ungewöhnliche Verpackung kein Tier extra getötet worden sei. Die sieben Wiesel, vier Eichhörnchen und der eine Hasen seien teilweise überfahren worden. Zudem habe ein Präparator sie professionell aufbereitet.