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Whitney Houstons „One Moment In Time“ steht auf Platz 1 der englischen Hitparade. In der südkoreanischen Hauptstadt Seoul sind gerade die Olympischen Sommerspiele zu Ende gegangen, Ost- und Westdeutschland traten dort zum letzten Mal als getrennte Nationen auf. Tennis ist seit 64 Jahren wieder olympische Disziplin und Steffi Graf gewinnt in Seoul Gold. Whitney Houston singt die Pop-Hymne zu diesem internationalen Großereignis. „One Moment In Time“ erzählt vom Glauben an sich selbst, von dem einen Moment im Leben, in dem man gegen alle Schwierigkeiten kämpft und darin für einen kurzen Augenblick die Ewigkeit erfährt. Neben Whitney Houston steuern auch andere große Komponisten und Interpreten der 80er-Jahre ihren Teil zum Olympia-Album bei: die Four Tops, die Bee Gees oder John Williams. Die olympischen Sommerspiele 1988 gehen mit einer eindrucksvollen Abschlusszeremonie zu Ende. Die gute Stimmung hält sich noch Wochen danach und das schlägt sich auch in den Verkaufszahlen der Olympiasongs nieder: Whitney Houstons „One Moment In Time“ steht ab dem 15. Oktober 1988 für zwei Wochen auf Platz 1 der englischen Charts, eine Woche später gelingt ihr dieser Erfolg auch in Deutschland.
Die Rock-Band Mando Diao begeistert 5000 Fans beim Auftakt ihrer Deutschland-Tour in Stuttgart. Die schwedische Gruppe spielt neben ihren alten Hits auch Songs aus ihrem neuen Album „Give Me Fire“: Mando Diao bringen ihre Songs live ohne große Show-Effekte auf die Bühne. Angetrieben von ihren beiden Frontmännern, den Sängern und Gitarristen Gustaf Norén und Björn Dixgård, lässt sich die Band energiegeladen durch ihre Show treiben und schafft es dabei immer wieder das Publikum mit einzubeziehen. Gefragt nach dem besonderen Markenzeichen von Mando Diaos Musik setzt Sänger Björn Dixgård aber einen ganz eigenen Schwerpunkt: "Da ist zuerst Mal natürlich unsere Energie und unser begeisternder Sound. Aber wenn man näher hinschaut sieht man auch, dass wir Geschichtenerzähler sind. Und, dass wir zwei Personen sind, die Songs schreiben und singen. Ich denke Lieder wie ‚Gloria‘, ‚Dance With Somebody‘, oder ‚Sheepdog‘ haben eines gemeinsam: es sind alles gefühlvolle Popsongs mit einer Geschichte die man erzählen muss." Die Songs von Mando Diao füllen den angesagten Retro-Rock-Sound mit eigenem Leben. Dass die fünf Schweden auf ihrem Album „Give Me Fire“ auch einen Schritt hin zu 60er Soul und Dance gewagt haben, lag für Mando Diao auf der Hand, denn Motown-Soul gehörte lange Zeit zu den heimlichen Vorlieben der Band. Eines der Konzert-Highlights am 15. Oktober 2009 in Stuttgart war die Hit-Single „Dance With Somebody“. Sänger Gustaf Norén: „Der Song entstand wie viele unsere Songs, dabei ist jeder trotzdem ein wenig anders. Das bis dahin schlummernde Tanzmonster wurde in meinem Wohnzimmer freigelassen, als ich die Idee zum Song hatte. Dann haben wir das Tanzmonster ausgeschmückt und es war perfekt.“
Madonna feiert eine Party in Manhattan mit 800 Gästen. Der Grund: ihr Album „Erotica“ ist gerade veröffentlicht worden und der dazugehörige Bildband „Sex“ erscheint in den Buchläden. Das Buch enthält provokative, erotische Fotos von Madonna. Dadurch verkauft es sich allein in der ersten Woche über 500.000 Mal. Auch auf der Party zeigt sich Madonna sehr offenherzig. Sie hat sich als Hirtenmädchen Little Bo Peep verkleidet und trägt ein Stofflamm auf dem Arm. Little Bo Peep ist eine beliebte Kinder-Zeichentrickfigur. Mit dem Motto ihres Albums und ihres Buches hat das zwar wenig zu tun, aber Madonna stellt dieses Mädchen auch nicht besonders jugendfrei dar, sondern wie gewohnt in sexy-naiver Kleidung.