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In London werden zum 25. Mal die Brit Awards an die besten Musiker des Jahres 2005 vergeben. Es wird ein Abend der Newcomer. Bestes britisches Album wird „Hopes And Fears“ von Keane. Bester Rock-Act und beste britische Gruppe wird Franz Ferdinand, die mit „Do You Want To“ auch schon die deutschen Musikfans erobert haben. Aber es gibt auch enttäuschte Gesichter: Natasha Bedingfield ist zwar in vier Kategorien nominiert, am Ende geht sie aber leer aus. Die großen Weltstars kommen auch zum Zug: Bob Geldof wird für seine besonderen Verdienste um die britische Popmusik geehrt und Robbie Williams bekommt einen Sonderpreis, der zum Jubiläum des Brit Awards 2005 einmalig vergeben wird: „Angels“ wird zum besten Song der letzten 25 Jahre gewählt. „Das bedeutet mir eine Menge“, sagte Robbie, „ich bin nicht sicher, ob das wirklich der beste Song der letzten 25 Jahre ist, aber ich freue mich immer, wenn ich einen Award bekomme“. Es ist der 15. Brit Award seiner Karriere. Robbie Williams ist damit der erfolgreichste britische Künstler in der Geschichte der Brit Awards. Bei der Verleihung singt Robbie „Angels“ zusammen mit Joss Stone, der 17jährigen Gewinnerin in der Kategorie „Beste britische Solokünstlerin“.
Norah Jones veröffentlicht ihr zweites Album „Feels Like Home“. Nach dem Riesenerfolg ihres Debütalbums „Come Away With Me“ haben viele daran gezweifelt, dass Norah Jones das noch toppen kann. Immerhin hat sie von „Come Away With Me“ 18 Millionen Alben verkauft und dafür auch noch acht Grammies abgeräumt. Aber „Feels Like Home“ kommt bei den Fans und den Kritikern sogar noch besser an als ihr Debütalbum. Allein in der ersten Woche verkauft sich „Feels like home“ über eine Million Mal. Das hat in den letzten drei Jahren kein anderer Künstler geschafft. Die neuen Songs klingen zwar ähnlich entspannt wie die ersten Hits von Norah Jones, gehen aber teilweise schon in Richtung Country. Bei „Creepin' In“ zum Beispiel singt Norah Jones gemeinsam mit der Country-Legende Dolly Parton. Der größte Hit aus „Feels Like Home“ wird die erste Single „Sunrise“. „Ich denke nicht, dass ich etwas komplett anderes gemacht habe. Aber wir sind in eine etwas andere Richtung gegangen. Die Band und ich spielen jetzt seit einigen Jahren zusammen. Es fühlt sich gut an, vor allem, dass die Jungs in der Band einige Songs geschrieben haben, die wir jetzt live performen, das ist das, wo wir eben gerade stehen.“