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Die füllige US-Sängerin Beth Ditto, die mit ihrer Band Gossip und dem Hit „Heavy Cross“ für Furore sorgte, eröffnet in Paris die Modenschau des französischen Designers Jean Paul Gaultier. Für die bühnenerfahrene Beth Ditto war ihr Auftritt als Model auf dem Laufsteg trotzdem etwas ganz besonderes: „Ich hatte Angst, aber es war toll. Zum Glück waren meine Schuhe nicht so hoch, doch ich war wirklich besorgt, ich könnte die Jean-Paul-Gautier-Show ruinieren. Ich hoffe mein Auftritt hat den Leuten gefallen.“ Begeistert war vor allen anderen der Modeschöpfer Jean Paul Gaultier. Er präsentierte in seiner Schau die neueste "rockig-romantische" Kollektion, die er für Kleidergrößen von XXS bis XXL schuf. Beth Ditto sei dafür das perfekte Model: „Ich finde es toll, dass Beth Ditto einen so natürlichen Bezug zu ihrem Körper hat. Und dazu hat sie auch noch eine wunderbare Stimme. Aber vor allem ist sie einfach sie selbst, mit ihrem großen Busen und ihrem runden Körper. Sie steht dazu, und das macht sie einfach fantastisch.“ Es ist nicht das erste Mal, dass der Mode-Designer Jean-Paul Gaultier mit Stars aus der Musikszene zusammenarbeitet. Für die Sängerin Kylie Minogue und deren 'X Tour' kreierte Gaultier 2008 Haute-Couture-Kleidung. Für Madonna entwarf er 1990 die gewagten Outfits der „Blonde Ambition Tour“ – mit dem markanten kegelförmigen Gaultier-Büstenhalter - sowie das Mode-Styling von Madonnas „Confessions Tour“ 2006. Beth Ditto ist jetzt auch Teil dieser prominenten Reihe von Gaultier-Rockstar-Models. Am 02. Oktober 2010 eröffnet die 1,57 m große und 100 Kilogramm schwere Sängerin – optisch in Gaultier gekleidet – mit einem kurzen A-Capella-Gesang das Finale der Modenschau in Paris. Danach präsentiert sie zusammen mit ihrer Band Gossip den Hit „Heavy Cross“ und wird vom Publikum und von Jean-Paul Gaultier frenetisch gefeiert.
Rihanna schafft es mit „Don’t Stop The Music“ an die Spitze der deutschen Singlecharts. Schon mit der vorangehenden Singleauskopplung „Umbrella“ war der 19jährigen Sängerin aus Barbados ein weltweiter Erfolg gelungen, in Deutschland hielt sich der Song 13 Wochen in den Top 10. Beide Songs stammen aus Rihannas drittem Album „Good Girl Gone Bad“, das in Deutschland kurz davor steht, eine Platin-Auszeichnung zu bekommen. In Australien schreibt „Don’t Stop The Music“ sogar Chartgeschichte: Es ist der erste Song, der es allein durch die vielen Downloads auf Platz 1 der dortigen Singlecharts schafft. Für Rihanna ist „Don’t Stop The Music“ einer ihrer Lieblingssongs auf dem Album. „Der Song hat den Puls und den Drive, der einen zum Tanzen animiert. Da kann einfach niemand still sitzen bleiben! Es ist ein bisschen Techno, was für mich eine ganz neue Richtung ist.“ Musikalisch zitiert „Don’t Stop The Music“ einen Klassiker von Michael Jackson: Der hatte nämlich 1983 in „Wanna Be Startin’ Somethin’“ eine Zeile aus dem Titel „Soul Makossa“ von Saxophonist Manu Dibango verwendet – unerlaubt, und musste daraufhin Schadenersatz zahlen. Den gleichen Fehler macht Rihanna sicherlich nicht und lizenziert die Zeile „mama-se, mama-sa, ma-ma-koo-sa“ ordentlich. Manu Dibango kann sich also über eine weitere lukrative Einnahmequelle freuen: „Don’t Stop The Music“ steht am 2. Oktober 2007 auf Platz 1 der deutschen Singlecharts.
John Cougar Mellencamp steht mit „Jack & Diane“ auf Platz 1 der amerikanischen Singlecharts. Damit ist der US-Sänger gleich mit zwei Songs in den Top 10 vertreten. Seine erste Single „Hurts So Good“ aus dem Album „American Fool“ hält sich dort insgesamt über vier Monate und damit sogar länger als sein momentaner Nr. 1 Hit „Jack & Diane“. „Jack & Diane“ handelt von einem verliebten Pärchen an einer High School. Mit dieser Story möchte John Mellencamp auf das Leben der amerikanischen Arbeiterklasse aufmerksam machen. Für das Video werden sogar einige private Photos und Heimvideos von John Mellencamp verwendet, um den realen Bezug noch zu verstärken. Die Fans lieben sowohl den Song als auch das Video. „Jack & Diane“ hält sich vier Wochen lang auf Platz 1.