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Der ehemalige Teenie-Star Robbie Williams stellt bei einem Konzert in der Londoner Royal Albert Hall sein Können als Swing-Sänger und Entertainer unter Beweis. Nach dem Erfolg seines Pop-Albums „Sing When Your Winning“ erfüllte sich Robbie Williams einen Jugendtraum und spielte mit großer Big Band das Album „Swing When You’re Winning“ ein. Dort nahm er Swing-Songs des legendären „Rat Packs“ mit Frank Sinatra, Dean Martin und Sammy Davis Jr. auf, die er schon als 6-jähriger gerne in der Kneipe seines Vaters hörte. Die erste Gelegenheit selbst einen Frank Sinatra-Klassiker zu singen, bot sich Robbie Williams Anfang 2001 mit „Have You Met Miss Jones“ für den Soundtrack des Films „Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück“. Kurze Zeit später nahm Robbie Williams dann in den Capitol Studios in L.A. für sein eigenes Swing-Album auf. Mit der Schauspielerin Nicole Kidman spielte er als Vorab-Single das alte Sinatra-Duett „Somethin‘ Stupid“ neu ein. Der Song landete in Großbritannien auf Platz 1 der Charts und wurde zu einer der erfolgreichsten europäischen Singles 2001. Am 10. Oktober 2001, noch vor der Veröffentlichung des Studio-Albums „Swing When You’re Winning“, gibt Robbie Williams dann in der Royal Albert Hall ein begeisterndes Live-Konzert. Ein Highlight dabei: seine Version von „Mack The Knife“. Für seinen Auftritt bekam er nicht nur viel Kritikerlob, er konnte mit seinem Ausflug in den Swing auch viele neue Fans dazugewinnen. Das Album „Swing When You’re Winning“ landete gleich nach seiner Veröffentlichung in vielen Ländern auf Platz 1 der Charts und verkaufte sich bis heute über 7 Mio. Mal. Der noch im Dezember veröffentlichte DVD-Live-Mittschnitt des Londoner Konzerts wurde zu einer der bestverkauften Musik-DVDs in Europa. Allein in Großbritannien wurde „Live At The Albert“ sechs Mal mit Platin ausgezeichnet, auch in Deutschland gab es für den swingenden Robbie Williams zweimal Platin für über 100.000 verkaufte DVDs. Der Swing-Klassiker „Mr. Bojangles“ wurde dabei zu einem Robbie Williams-Hit und blieb auch später festes Highlight in seinen Live-Konzerten.
Die Hardrock-Band Whitesnake steht mit „Here I Go Again“ auf Platz 1 der US-Single-Charts. Der Song ist zu diesem Zeitpunkt allerdings schon sechs Jahre alt. Whitesnake-Sänger David Coverdale hat ihn zusammen mit dem damaligen Gitarristen Bernie Marsden 1981 geschrieben und auf dem Album „Saints And Sinners“ veröffentlicht; allerdings in einer ganz anderen, viel bluesigeren Version. David Coverdale ist mit dem Album aber überhaupt nicht zufrieden, es wurde in den USA nie veröffentlicht und so blieb „Here I Go Again“ dort für viele Jahre unentdeckt. Die neue Aufnahme entstand dann auf Bitte von Whitesnakes amerikanischer Plattenfirma. Alles wird komplett neu aufgenommen: Backing Vocals, Gitarre, Drums, die Produktion wird modernisiert und der Stil von Blues in Richtung Rock geändert. Die Rechnung geht auf: „Here I Go Again 1987“ wird sowohl in England, wo die neue Version als USA- Remix erneut in die Plattenläden kommt, als auch in Amerika Whitesnakes größter Hit.
Die Spin Doctors sind zu Gast bei „Saturday Night Live“. Ihr Debütalbum „A Pocket Full Of Kryptonite“ hat sich bis dahin weltweit schon fünf Millionen Mal verkauft. Nur in ihrer Heimat Amerika scheint es nicht so richtig zu klappen. Um das zu ändern, gehen die Spin Doctors im Sommer auf ihre US-Tour „Horizon Rock Developing Everywhere“. Mit der Tournee und ihrem Auftritt bei „Saturday Night Live“ schaffen es die Spin Doctors dann mit ihrer ersten Single „Little Miss Can´t Be Wrong“ in die amerikanischen Top 20. Der große Hit aber wird Single Nummer 2: „Two Princes“. Damit knacken die Spin Doctors im Januar 1993 die US-Top 10. In Deutschland und England ist die Band sogar noch erfolgreicher. Dort steigt „Two Princes“ bis auf Platz 3.