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Gwen Stefanis Single "Hollaback Girl"ist der erste Titel, von dem in den USA mehr als eine Mio. Exemplare als Download verkauft wurden. Dies sei, nach Meinung des Universal-Musikmanagers Jimmy Iovine ein deutliches Zeichen, „dass das Downloadgeschäft im Massenmarkt angekommen ist“. Mit „Hollaback Girl“ feierte die No Doubt-Sängerin Gwen Stefani auch ihren ersten US-Nummer-1-Hit. Ihr Debüt-Album „Love.Angel.Music.Baby“ wurde mit weltweit über 7. Mio. verkauften Einheiten ebenfalls zu einem Bestseller in den Charts. Gwen Stefanis erste Solo-Single „What You’re Waiting For“ wurde in Australien gleich ein Nummer-1-Hit und platzierte sich auch weltweit gut in den Charts. Dabei musste die No Doubt-Sängerin für den eher Pop, HipHop und Dance orientierten Musikmix ihres Solo-Albums viel Kritik einstecken. Doch mit ihrer modernen „Rich Girl“-Version des Musical-Hits „Wenn ich einmal reich wär“ schafft Gwen Stefanie erneut den Sprung in die Charts. Auf „Love.Angel.Music.Baby“ stellt Gwen Stefani unter Beweis, dass sie als Solo-Künstlerin mehr Facetten zu bieten hat als dies ihre Rolle als No Doubt-Sängerin zulässt. Gwen Stefani wird in den nächsten Jahren selbst zur Stil-Ikone, bringt eine eigene Modekollektion heraus, spielt mit den japanischen „Harajuku Girls“ eine Welttournee, veröffentlich das zweite Album „Sweet Escape“ und wird in dieser Zeit auch noch Mutter von zwei Söhnen. Trotzdem ist Gwen Stefanies Kontakt zu ihrer Band No Doubt nie abgerissen: „Wir sind die ganze Zeit immer mal wieder zusammen gewesen. Die Band hat zwischendurch auch versucht im Studio Songs ohne mich zu schreiben, aber da fehlte ihnen was. Also haben wir verabredet, wenn ich wieder soweit bin, kommen wir auch als Band wieder zusammen. Das ist das nächste, was ich machen möchte!“ Nach einer gemeinsamen Tour mit No Doubt hat Gwen Stefanie im Juli 2011 ihre Solo-Karriere für beendet erklärt, ihre musikalische Zukunft sieht sie jetzt wieder mit ihrer alten Band. Der größte Erfolg ihrer Solo-Karriere bleibt damit die Single „Hollaback Girl“, mit der sie am 4. Oktober 2005 als erste Künstlerin 1 Mio. Downloads in den USA verkauft hat.
Queen stehen mit „Another One Bites The Dust“ auf Platz 1 der amerikanischen Charts. Es ist einer der wenigen Queen-Hits, der von Bassist John Deacon geschrieben wurde. Die Inspiration zur Basslinie bekam er von der amerikanischen Disco-Funk-Band Chic, mit denen er einige Zeit im Studio herumhing. Hinterher hieß es, Chic habe in „Good Times“ von Queen abgekupfert, in Wirklichkeit war es aber genau anders herum, wie John Deacon selbst zugibt. „Another One Bites The Dust“ ist aber nicht nur eine Komposition von John Deacon, er hat auch fast alle Instrumente selbst eingespielt: Lead- und Rhythmusgitarre, Bass, Piano und Percussion. Ursprünglich wollte die Band den Song gar nicht als Single veröffentlichen, aber Freddie Mercurys Freund Michael Jackson überzeugte sie am Ende doch. Und: es wurde die meistverkaufte Queen-Single in den USA aller Zeiten! Ein Mythos hält sich bis heute: der Chorus soll rückwärts abgespielt deutlich erkennbar die Aufforderung „Decide to smoke marijuana“ oder „It's fun to smoke marijuana“ (Nimm Marihuana/Es macht Spaß, Marihuana zu rauchen) enthalten. Mit oder ohne Marihuana: am 4. Oktober 1980 steht „Another One Bites The Dust“ für drei Wochen auf Platz 1 der US-Charts und verschafft der Band ihre erste und einzige Grammy-Nominierung.
Duran Duran geben ihr einziges Deutschlandkonzert in Berlin. Mit 3.500 Fans ist die Columbiahalle damit restlos ausverkauft. Duran Duran präsentieren sich nach knapp 20 Jahren wieder in ihrer Originalbesetzung mit den drei Taylors Andy, Roger und John, Nick Rhodes und Frontmann Simon LeBon. Zum Konzertbeginn stellen sich alle fünf im Anzug an den Bühnenrand und nehmen den begeisterten Jubel der Menge eine Minute lang stumm und mit unbewegter Miene entgegen. Dann gehen sie nacheinander in aller Ruhe zu ihren Instrumenten und legen mit der ersten Single „Sunrise“ aus ihrem neuen Album „Astronaut“ los. Der etwas rundlicher gewordene Sänger Simon LeBon bewegt sich am Anfang zwar noch sehr wenig, kommt dann aber doch in Wallung. Er hüpft auf und ab und dreht sogar kleine Pirouetten. Duran Duran präsentieren ihren deutschen Fans in Berlin natürlich auch jede Menge ihrer Hit-Klassiker aus den 80ern, wie z.B. „Hungry Like A Wolf“, „The Reflex“ und „Wild Boys“.