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Peter Fox, der Frontmann der Berliner Band Seeed, wird für sein Solo-Album „Stadtaffe“ mit Gold ausgezeichnet! Peter Fox profitiert dabei von der Popularität der Band Seeed, die sich in den drei Jahren zuvor mit ihrem packenden Dancehall-Reggae-Sound zu einem der gefragtesten deutschen Live-Acts entwickelt hat. Auch allein knüpft Peter Fox an den Seeed-Sound an und kombiniert ihn mit seiner erfrischend schnoddrigen „Berliner Schnauze“, für die er, irgendwo zwischen Gesang und Rap, eine eigene Beschreibung hat: "Sing-Sang - ich sing schon auch gerne, aber ich hab‘ halt nicht so die Riesenstimme, mit der ich so alleine allen die Gänsehaut auf den Rücken zaubere. Deshalb muss ich eher über den Text kommen, versuche gute Texte zu machen, und schaue dass sie fließen!" Schon gleich nach der Veröffentlichung im Oktober steigt das Album „Stadtaffe“ auf Platz 4 der Charts ein, gleichzeitig haben sich die Songs „Alles Neu“ und „Haus Am See“ in den Top 15 der Single-Charts platziert. Die Tour von Peter Fox ist bereits nach kurzer Zeit ausverkauft und muss wegen der starken Nachfrage in größere Hallen verlegt werden. Das Album „Stadtaffe“ entwickelt sich zum Dauerbrenner und steht im Februar 2009 zum ersten Mal auf Platz 1. Peter Fox, ist mit seinen Berliner Großstadt-Impressionen in aller Munde, doch der Erfolg hat für den Sänger auch seine Schattenseiten: "Wenn man dann merkt, dass man so für die Medien auf 'ne Art interessant wird, die man einfach ätzend findet, dann spätestens ist so ein Moment, wo man denkt, das ist eigentlich nicht das, was ich wollte!" Deshalb ist für Peter Fox klar, dass die Solo-Karriere nach der „Stadtaffen-Tournee“ wieder beendet ist, und dass er bald wieder ins Musik-Kollektiv der Band Seeed eintaucht. Am 25. und 26. August 2009 gibt Peter Fox in Berlin zwei Abschiedskonzerte, die auf DVD veröffentlicht werden. Aus der ersten Gold-Auszeichnung am 10. November 2008 sind inzwischen für über 1,1 Mio. verkaufte „Stadtaffen“-Alben 11 Mal Gold und 5 Mal Platin geworden. Finanziell dürfte Peter Fox‘ Traum vom „Haus am See“ deshalb nichts im Wege stehen.
Die US-Sängerin Chaka Khan steht mit ihrer neuen Version von „I Feel For You“ auf Platz 1 der englischen Charts. Das Original stammt von 1979, aus dem zweiten Album von Prince. 1982 haben bereits die Pointer Sisters den Song gecovert, ihre Version allerdings nicht als Single veröffentlicht. Zwei Jahre später nimmt sich auch Chaka Khan des Songs an. Für ihre Neuauflage von „I Feel For You“ hat sie sich eine All-Star-Besetzung als Unterstützung engagiert. Unter anderem spielt Stevie Wonder Harmonika und singt Background Vocals, Rapper Melle Mel stellt sie in einem kurzen Rap am Anfang des Songs vor. „Es war mir so peinlich, als ich diese Einleitung zum ersten Mal hörte“, sagt Chaka Khan hinterher. „Das war doch schrecklich, aber jeder sagte, ich solle Melle Mel da vertrauen.“ Mit „I Feel For You“ trennt sich Chaka Khan endgültig von ihrer Band Rufus, mit der sie seit 1970 zusammen Funk- und Soulmusik machte. Immer wieder stand Chaka Khan in dieser Zeit aber schon solo vor dem Publikum. „I’m Every Woman“ ist 1978 ihr Solodebüt und wird gleich zum Top-20-Erfolg in den USA und Großbritannien. „I Feel For You“ ist dann am 10. November 1984 ihr erster Nummer-1-Hit in England.
In Liverpool soll an diesem Abend ein Konzert der irischen Boyband Westlife stattfinden. Die Halle ist ausverkauft, die Fans warten gespannt auf den Auftritt. Auch Shane Filan, einer der Jungs von Westlife, ist bis kurz vor dem Konzert gut gelaunt und bei bester Gesundheit, bis ihn ein schmerzhafter Hexenschuss erwischt. Das Konzert abzusagen kommt für Westlife nicht in Frage, sie wollen unbedingt auftreten. Doch Shane kann sich kaum bewegen. Die rettende Idee hat dann einer der Mitarbeiter der Band. Der lässt eilig eine Masseurin kommen, die eine halbe Stunde vor Konzertbeginn eintrifft und Shane direkt in der Garderobe massiert. Der kann danach – immerhin – wieder stehen. An Tanzen ist natürlich nicht zu denken, aber zumindest können Westlife ihr Konzert in Liverpool doch noch spielen. Und: die Jungs sind so gut, dass es niemandem auffällt, dass noch kurze Zeit vorher das Konzert beinahe abgesagt worden wäre.