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Täglich Pop 11.03.1989 - Jason Donovans erste Solo-Nummer-Eins

Jason Donovan: Too Many Broken Hearts (Quelle: PWL)

Jason Donovan steht mit „Too Many Broken Hearts“ an der Spitze der englischen Charts. Jason Donovan war zusammen mit Kylie Minogue durch die australische TV-Serie „Neighbours“ bekanntgeworden. Die beiden spielten dort nicht nur ein Liebespaar, sie waren es auch tatsächlich. Beiden gelingt dadurch auch der Sprung ins Musikgeschäft: Kylie Minogue hat bereits 1988 mit „I Should Be So Lucky“ ihren ersten Nummer-1-Hit. Von diesem Erfolg angespornt, will die australische Plattenfirma Mushroom Records auch Jason Donovan als Solokünstler an den Start bringen – mit dem gleichen Rezept, das bei Kylie schon so hervorragend funktioniert hatte: Man engagierte Kylies Produzententrio Stock, Aitken und Waterman, die gerade mit Rick Astley am Song „Nothing Can Divide Us“ arbeiteten. Der lehnt den Song aber ab, Jason Donovan springt ein und erreicht Platz 5. Matt Aitken erinnert sich: „Wir wussten nicht, dass Jason eine Art Blockade zwischen Ohr und der Stirnhöhle hatte, ihm fiel die richtige Intonation unheimlich schwer. Erst nach einer Operation  ging es mit dem Singen wieder spürbar besser.“ Anfang Januar 1989 gelingt Kylie Minogue und Jason Donovan dann mit „Especially For You“ ein Nummer-1-Duett. Am 11. März 1989 schafft es Jason Donovan schließlich mit „Too Many Broken Hearts“ auch alleine ganz nach oben. Für zwei Wochen steht der Song auf Platz 1 der englischen Charts.

Täglich Pop 11.03.1992 - Eric Clapton legendär unplugged

Eric Clapton (Quelle: SWR3.de)

Eric Clapton spielt bei MTV sein legendäres Unplugged-Konzert ein. Das gesamte Konzert mit den Hits „Layla“ und „Tears In Heaven” wird in einem einzigen Take aufgenommen. Nichts wird geschönt, auch ein paar kleinere Fehler werden so belassen, wie sie sind. Den Song „Alberta“ zum Beispiel bricht Eric Clapton ab und zählt noch einmal neu ein. Bei „Tears In Heaven“ wird es dann wieder ernst. Eric Clapton hatte den Song geschrieben, um so den Tod seines vierjährigen Sohnes Conor besser verarbeiten zu können. Conor war 1991 beim Spielen in der Wohnung seiner Mutter Lori Del Santo in New York aus dem Fenster im 53. Stock gestürzt. Nach Conors Tod wendet sich Eric Clapton öffentlich an sämtliche Eltern. Er bittet sie, dringend darauf zu achten, ihre Kinder durch Gitterstäbe an den Fenstern vor solchen Gefahren zu schützen. Claptons „MTV Unplugged“ Album verkauft sich weltweit über sieben Millionen Mal und wird damit zu einer seiner erfolgreichsten Platten. Außerdem bekommt Eric Clapton für „MTV Unplugged“ insgesamt sechs Grammies, unter anderem für das beste Album und für „Tears In Heaven“ als Song und Single des Jahres.