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Täglich Pop 04.09.2007 - Pink erhält Doppel-Platin für ihr Album „I’m Not Dead“

Pink - I'm Not Dead (Quelle: SWR3.de)

Die amerikanische Sängerin Pink wird in Berlin von ihrer Plattenfirma Sony für mehr als 500.000 verkaufte Exemplare ihres vierten Albums „I’m Not Dead“ mit Doppel-Platin ausgezeichnet. Kurze Zeit später erreicht Pink damit sogar 3fach-Platin, „I’m Not Dead“ wurde über 600.000 Mal verkauft. Ein Erfolg, den sich Pink erhofft hatte: „Das Album spiegelt mich ganz persönlich wider, mit all den Musikfacetten, die ich mag. Das ist, glaube ich, das beste Album, das ich bisher aufgenommen habe, deshalb bin ich auf die Reaktionen der Fans sehr gespannt!“ Unterstützt von den Hit-Singles „Stupid Girls“ und „U + Ur Hand“ erreicht das Album „I‘m Not Dead“ Platz 1 der deutschen Charts. Insgesamt hielt sich Pink mehr als 73 Wochen in den deutschen Top 100, davon allein 22 Wochen unter den Top Ten. Dabei begeistert Pink ihre Fans mit ganz unterschiedlichen Themen: Trennung, Liebe, Selbstbewusstsein, Masturbation und Krieg. Einen Song hat Pink sogar zusammen mit ihrem Vater eingespielt: „‘I've Seen The Rain‘ wurde von meinem Vater Jim Moore geschrieben. Er hat ihn vor über 40 Jahren in Vietnam komponiert. Ich habe es oft mit ihm auf verschiedenen Vietnam-Veteranentreffen gesungen und gespielt, und dabei habe ich auch Harmoniegesang und Gitarre spielen gelernt.“ Vielleicht hat diese emotionale Erfahrung Pink auch zu ihrem nachdenklichen Anti-Kriegslied „Dear Mr. President“ angeregt. Der Song ist sicherlich eine der ungewöhnlichsten Hit-Singles von ihrem Album „I’m Not Dead“. Für die Fans hat Pink damit eine weitere Facette ihrer interessanten Persönlichkeit offengelegt: „Ich glaube, dass das ein Fragen stellender, provokativer Song ist; er regt zum Nachdenken an. Das ist nicht meine übliche Art Songs zu schreiben, nach dem Motto: ‚hier bin ich, also lasst uns loslegen!‘ Er stellt vielmehr Fragen, die nicht nur theoretisch sind, sondern Antworten verlangen!“ 

Täglich Pop 04.09.1982 - Die Steve Miller Band mit Abracadabra auf der Eins

Steve Miller Band: Abracadabra (Quelle: SWR3.de)

Die Steve Miller Band steht mit „Abracadabra“ für zwei Wochen auf Platz 1 der US-Singlecharts. Steve Miller hatte seine Band 1967 gegründet und zunächst eine Art psychedelischen Blues gespielt, der in der Musikszene San Franciscos gerade angesagt war. In nur fünf Jahren veröffentlichte er sieben Alben, ein nennenswerter Hit ist aber nicht darunter. Das ändert sich erst, als Steve Miller und seine Band 1973 mit „The Joker“ ein massenkompatibleres Album vorlegen. „The Joker“ ist 1973 der erste Nummer-1-Hit der Steve Miller Band. Drei Jahre später können sie mit „Rock'n Me“ diesen Erfolg wiederholen. Am 4. September 1982 steht die Steve Miller Band dann zum dritten Mal an der Spitze der amerikanischen Charts. Der Titelsong zum Album „Abracadabra“ löst Survivors „Eye Of The Tiger“ ab, die nach sechs Wochen in Folge den Spitzenplatz räumen müssen. Sogar in England, wo die Steve Miller Band in ihrer 15jährigen Karriere bisher nur einen einzigen Song in der Hitparade platzieren konnte, schafft es „Abracadabra“ auf Platz 2. Auslöser dafür ist nicht zuletzt das eilig produzierte Musikvideo. Am 1981 gestarteten Musiksender MTV kommt nämlich kaum noch ein Künstler vorbei, der erfolgreich sein will. Also muss auch die Steve Miller Band ihr erstes Musikvideo drehen, und das, obwohl sie gerade auf Tour sind und gar nicht bei den Dreharbeiten dabei sein können. Die Videoproduzenten engagieren kurzerhand einen Magier und ein hübsches Model, die zusammen Zaubertricks vorführen. Stevie Miller taucht auch auf, allerdings nur als lebensgroß ausgeschnittenes Foto, das dann per Tricktechnik eingefügt wird.

Täglich Pop 04.09.1997 - MTV Video Music Awards mit den Wallflowers, Jamiroquai und Beck

MTV Video Music Awards mit den Wallflowers, Jamiroquai und Beck (Quelle: SWR3.de)

In New York werden zum 14. Mal die MTV Video Music Awards verliehen. Der amerikanische Sänger Beck räumt gleich fünf Preise ab. Jamiroquai bekommen für ihren Song “Virtual Insanity” vier Awards. Viele Künstler widmen ihren Beitrag der kürzlich verunglückten Lady Di. Elton John, ein enger Freund Dianas, spendet 100.000 Dollar für den „Princess Diana Memorial Fund“. Außerdem vergibt Elton John als Laudator den Preis für die besten Newcomer an Puff Daddy und Spice Girl Geri Halliwell. „Diana besaß eine Menge von dem, was uns ausmacht: Girl-Power.“ Gruft-Rocker Marilyn Manson fällt vor allem durch sein Outfit auf: es zeigt sein entblößtes Hinterteil. Musikalischer Höhepunkt des Abends ist der gemeinsame Auftritt von Bruce Springsteen und den Wallflowers, die zusammen den aktuellen Wallflowers-Hit „One Headlight“ spielen.