| Heute | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
| 01 | 02 | 03 | 04 | 05 | ||
| 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 |
| 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 |
| 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 |
| 27 | 28 | 29 | 30 | |||
Simon Webbe von der englischen Boygroup Blue beginnt mit den Arbeiten an seinem ersten Soloalbum. Bis dahin ist immer wieder darüber spekuliert worden, dass sich Blue wohl bald auflösen werden. Dieses Gerücht hatte Sänger Lee Ryan erst zwei Monate vorher auf einer Party von Elton John bekräftigt. Vom Management ist das offiziell allerdings nie bestätigt worden. Die Blue-Mitglieder haben jedoch schon vor Monaten begonnen, ihr Leben nach dem Ende der Gruppe zu planen. Lee Ryan hat eine Regieausbildung begonnen, Duncan James arbeitet an einer Musicalkarriere und Antony Costa will Schauspieler werden. Simon Webbe bleibt erst mal bei der Musik und unterschreibt einen eigenen Plattenvertrag. Ein Jahr nachdem Simon mit der Arbeit zu seiner Soloplatte begonnen hatte, ist es dann soweit: Die erste Single „Lay Your Hands“ wird veröffentlicht. Eine Zeit lang danach hat man nichts mehr von den einzelnen Blue-Mitgliedern gehört, doch dann meldete sich die ehemalige Boy-Group mit dem Song „I Can“ beim Eurovision Song Contest 2011 in Düsseldorf zurück. Eigentlich wollten Blue nur ihr 10-jähriges Band-Jubiläum feiern, doch dann bekamen sie einen Anruf von der BBC und damit die Chance auf einen ganz großen Auftritt: „Sie fragten, ob wir Lust hätten England beim Eurovison Song Contest zu vertreten, und die Idee fanden wir großartig!“ Am Ende reicht es für Blue in Düsseldorf aber nur zu Platz 11.
Der Song „Rudebox“ von Robbie Williams wird von entsetzten Musikkritikern als schlechteste Single aller Zeiten bezeichnet. Selbst ausgewiesene Fans von Robbie Williams, wie BBC-Radio-1-DJ Chris Moyles, sind alles andere als begeistert vom neuen Sound des Meisters: „Ich finde das einfach sehr merkwürdig und wünschte mir, dass er zu seinem alten Songschreiber Guy Chambers zurückkehren würde.“ Und der Daily Mirror betitelt „Rudebox“ als „lächerlich“ und „Riesenpeinlichkeit“. Robbie Williams selbst kann diese harsche Kritik überhaupt nicht nachvollziehen. „Ich bin überrascht, dass die Leute überrascht sind. Gut, die leben nicht in meinem Kopf oder in meinem Computer, wissen nicht, was für Songs ich mir anhöre. Ich bin überrascht, dass ich es nicht viel früher so gemacht habe. Ich hab's versucht, als ich ‚Rock DJ’ geschrieben habe. Ich versuchte, so etwas wie ‚Rudebox’ zu schreiben, aber heraus kam ‚Rock DJ’. Ich habe schon lange versucht, so eine Platte zu machen.“ Auf die Fährte zum neuen Elektro-Funk-Style brachten Robbie Williams seine Freunde Danny und Kalvin, die ihm einen interessanten Beat zuschickten. Die Melodie von „Rudebox“ hat sich Robbie Williams vom bekannten Reggae-Produktionsduo Sly & Robbie und ihrem 80er-Titel „Boops (Here To Go)“ genommen und daraus „den schlechtesten Song aller Zeiten“ gemacht. Dass Robbie Williams es auch besser kann hat er in der Vergangenheit bereits mehrfach bewiesen: 2002 zum Beispiel mit einer seiner besten Singles: „Feel“.