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Das Album „Bad“ von Michael Jackson steigt in den britischen Charts sofort von 0 auf Platz 1 ein. Zwei Wochen später hat es auch in Amerika die Spitzenposition der Albumcharts erreicht. Insgesamt fünf Songs daraus werden Nr. 1 Hits, wie z.B. „Bad“, „Man In The Mirror“ und „Dirty Diana“. Aber nicht nur das Album „Bad“ wird ein Riesenerfolg. Die dazugehörige Tour stellt einen neuen Weltrekord auf, unter anderem mit sieben ausverkauften Konzerten im Londoner Wembley Stadion vor insgesamt über 500.000 Fans. Es ist die erste Solotournee für Michael Jackson seit seiner Zeit bei den Jackson Five. Insgesamt spielt der King of Pop 123 Konzerte weltweit. Mit der „Bad“-Tour schlägt Michael aber noch weitere Rekorde im Popbusiness. Am Ende haben 4,4 Millionen Menschen die Tour gesehen, die Einnahmen liegen bei über 25 Millionen Dollar.
Das dänische Duo Laid Back steht mit ihrem Sommerhit „Sunshine Reggae“ für sechs Wochen auf Platz 1 der deutschen Charts. 1979 haben Keyboarder Tim Stahl und Gitarrist John Guldberg das Duo gegründet. Zwei Jahre später haben sie ihren ersten Hit in Dänemark: „Maybe I'm Crazy“. „Sunshine Reggae“ ist 1983 dann der erste Erfolg für Laid Back außerhalb ihrer Heimat. Der Stil-Mix aus Synthie-Pop und Reggae wird in Europa und Südamerika ein großer Erfolg, in den USA floppt der Song aber. Gut, dass eine Schallplatte zwei Seiten hat: auf der B-Seite haben Laid Back nämlich die tanzbare und bassorientierte Nummer „White Horse“ veröffentlicht. Mit der Hilfe von Prince wird „White Horse“ zum Hit in den amerikanischen Clubs: der fand den Song nämlich so gut, dass er ihn auf seine Maxi „When Doves Cry“ als Bonustrack pressen ließ. Bei uns in Deutschland ist dagegen – wie vorgesehen – die A-Seite besser angekommen: „Sunshine Reggae“ steht ab dem 12. September 1983 sechs Wochen lang auf Platz 1 der deutschen Charts.