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Täglich Pop 23.07.2011 - Die Soulsängerin Amy Winehouse ist tot

Amy Winehouse - Lioness: Hidden Treasures (Quelle: Island - Universal)

Amy Winehouse ist tot. Ihr Leibwächter findet die Soul-Sängerin am Morgen leblos in ihrer Londoner Wohnung. Dabei sah alles nach einem Comeback von Amy Winehouse aus, die nach Drogen- und Alkoholproblemen gerade wieder an einem neuen Album arbeitete. Amy wächst in einer jüdischen Großfamilie auf, ihre Mutter Janis ist Apothekerin, ihr Vater Mitch ist Taxifahrer und liebt Jazz und Swing. Er macht sie mit Ella Fitzgerald und Frank Sinatra bekannt und Amy singt in jeder freien Minute. Als sie neun ist, lassen sich ihre Eltern scheiden, für Amy bricht eine Welt zusammen, sie bekommt Probleme in der Schule und geht später auf die Sylvia Young Theatre School. In ihrer Bewerbung schreibt sie: „Ich will berühmt werden, so dass die Menschen meine Stimme hören und für fünf Minuten ihre Sorgen vergessen können. Ich will, dass sich die Menschen an ausverkaufte Konzerte im ‚West End‘ und am ‚Broadway‘ erinnern, dass sie sich an mich erinnern.“ Und Amy sollte berühmt werden. Mit 19 bekommt sie einen Vertrag bei Island Records, mit ihrem Debüt-Album „Frank“ tritt sie 2004 beim SWR3-New Pop Festival auf. Mit ihrem zweiten Album „Back to Black“ wird Amy 2006 zum Super-Star, verkauft Millionen von Alben und gewinnt 5 Grammys. Gleichzeitig wird sie durch ihren Freund und späteren Ehemann Blake Fielder-Civil Alkohol- und Drogensüchtig. Ihre Großmutter Cynthia stirbt, sie hat Bühnenangst und bekommt ihr Leben kaum mehr in den Griff. Eine Entziehungskur lehnt sie ab. „Wenn Dinge in meinem Leben schief gehen“, erzählt Amy, „dann schreibe ich Songs darüber, um sie zu verarbeiten. Danach fühle ich mich besser.“ Ende 2008 unternimmt sie auf der Karibik-Insel St. Lucia einen verzweifelten Versuch, von den Drogen wegzukommen. Und sie schafft es, trennt sich von Blake Fielder-Civil und es scheint aufwärts zu gehen. Nur der Alkohol bleibt ihr ständiger Begleiter. Am 23. Juli 2011 stirbt sie an den Folgen einer Alkoholvergiftung. „Die Menschen sollen verstehen, dass Amy so viel mehr war als Drogen und Alkohol“, wünscht sich ihr Vater Mitch. Und ihre Mutter Janis ergänzt: „Für mich ist Amy immer noch da, sie ist nur gerade nicht hier bei uns.“

Täglich Pop 23.07.1992 - Bruce Springsteen startet Welttournee

Bruce Springsteen startet Welttournee (Quelle: SWR3.de)
Foto: SWR3.de

Bruce Springsteen startet seine Welttournee in seinem Heimatstaat New Jersey. Das Konzert findet in der Brendan Byrne Arena statt, ein Stadion, das Bruce Springsteen zehn Jahre zuvor mit einer Konzertserie eingeweiht hatte. Überhaupt ist der Rockstar stark mit seiner Heimat verbunden. In seinen Songs geht es häufig um das amerikanische Alltagsleben. Er selbst stammt aus einfachen Verhältnissen und ist mit dem, was er bisher geschafft hat, der Inbegriff des amerikanischen Traums. Er verkauft von jedem neuen Album Millionen von CDs, seine Popularität ist riesig. Der endgültige Durchbruch gelang Bruce Springsteen 1984 mit dem Album „Born In The USA“. Seitdem wird er nur noch respektvoll „The Boss“ genannt. Im Frühjahr 1992 veröffentlicht Springsteen gleich zwei Alben auf einmal: „Human Touch“ und „Lucky Town“. Während „Human Touch“ eher zu seinen schwächeren Platten gehört, ist „Lucky Town“ eine seiner besten. Im Song „Better Days“ beschreibt er die Gefühle eines Verliebten und charakterisiert sich damit selbst: „ich bin ein reicher Mann in den Kleidern eines Armen.“

Täglich Pop 23.07.1986 - Bangles veröffentlichen „Walk Like An Egyptian“

Bangles: Walk Like An Egyptian (Quelle: SWR3.de)
Foto: SWR3.de

Die Bangles veröffentlichen ihre neue Single „Walk Like An Egyptian“. Der Song ist aus dem zweiten Album der amerikanischen Girlband „Different Light“ und wird Monate später ihr erster Nr. 1 Hit in Deutschland und Amerika. Songschreiber Liam Sternberg hatte die Idee zu „Walk Like An Egyptian“, als er mit einer Fähre unterwegs war und die Menschen darauf ihre Arme wie Ägypter bewegten, um ihr Gleichgewicht zu halten. Danach hat er „Walk Like An Egyptian“ zuerst der damaligen New Wave-Sängerin Toni Basil angeboten, die den Song aber nicht haben wollte. Ganz im Gegensatz zu den Bangles, die noch einen einzigen Song für ihr neues Album brauchten. Ursprünglich sollte Schlagzeugerin Debbie Peterson alle Strophen singen. Letztendlich entscheidet Produzent David Kahne nach Einzelgesprächen mit den vier Bandmitgliedern, dass alle eine Strophe singen dürfen... außer Debbie! Dementsprechend ist die Stimmung bei den Studioaufnahmen nicht gerade gut gewesen.