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Täglich Pop 19.04.1980 - Back In Black: AC/DC-Klassiker mit neuem Sänger

AC/DC - Back In Black (Quelle: Epic (Sony Music))

AC/DC haben einen neuen Sänger. Brian Johnson, früher bei der Band “Geordie” soll Bon Scott ersetzen, der im Februar an den Folgen einer Alkoholvergiftung gestorben war. Mit Bon Scott hatten AC/DC 1979 den Hard-Rock-Klassiker “Highway To Hell” aufgenommen. Die Frage ist: würden die Fans Brian Johnson als neuen Sänger akzeptieren? Kurz darauf beginnen AC/DC auf den Bahamas in den Compass Studios mit den siebenwöchigen Aufnahmen zu ihrem Album “Back In Black”. Der Produzent Robert “Mutt” Lange verpasst der Band um die Gitarristen Angus und Malcolm Young einen kompromisslos rockigen Sound, in den sich die raue Stimme von Brian Johnson perfekt einfügt. AC/DC werden erfolgreicher als je zuvor. Mit bis heute weltweit über 49. Mio. verkauften Exemplaren ist “Back In Black” das zweiterfolgreichste Album aller Zeiten. Songs wie “Hells Bells”, ‘Rock’n’Roll Ain’t Noise Pollution” oder “Back In Black” gehören bis heute zu den größten AC/DC Hits. Das Album “Back in Black” ist auch für seine schwarze Plattenhülle bekannt. Als AC/DC nach längerer Auszeit 2008 ihr Comeback-Album “Black Ice” veröffentlichten, erinnerte nicht nur das schwarze Cover an den AC/DC-Klassiker von 1980. Sänger Brian Johnson: “Man will sich nie kopieren, aber da gibt es einige Ähnlichkeiten. Zum Beispiel die Spontaneität und die Frische. Als ich das fertige Album hörte, bekam ich Gänsehaut. Es fühlte sich an wie damals, vor über 25 Jahren”. Den ersten Song, den AC/DC damals mit ihrem neuen Sänger Brian Johnson einspielten war “You Shook Me All Night Long”. Die Single platzierte sich sofort in den deutschen, britischen und sogar in den amerikanischen Charts. Brian Johnson wurde von den alten Fans akzeptiert und mit ihm als Sänger bleiben AC/DC bis heute eine der angesagtesten Hard-Rock-Bands der Welt.

Täglich Pop 19.04.1986 - Prince feiert mit „Kiss“ großen Erfolg

Prince (Quelle: SWR3.de)

Prince & The Revolution stehen mit „Kiss“ auf Platz 1 der Pop-, R&B und Dance-Charts in Amerika. Weltweit erreicht Prince damit in sämtlichen Charts die Top 5. Der Sänger aus Minneapolis hatte seinen großen Durchbruch zwei Jahre vorher mit seinem damals schon sechsten Album „Purple Rain“. „Purple Rain“ ist der Soundtrack zum gleichnamigen Film, in dem Prince auch die Hauptrolle spielt. Insgesamt zwei Songs daraus schaffen es an die Spitze der amerikanischen Singlecharts: „Let's Go Crazy“ und „When Doves Cry“. Prince gehört zu den produktivsten und innovativsten Künstlern im Popbusiness. Innerhalb von 26 Jahren bringt er es auf 25 Alben, das heißt so gut wie jedes Jahr erscheint ein neues Werk. Insgesamt steht er in Amerika und England sechs Mal auf Platz 1 der Single-Charts. Nur in Deutschland hat es Prince bis heute nicht an die Spitze der Charts geschafft. Mit „Kiss“ kommt er auf Platz 4 aber noch am nächsten dran.

Täglich Pop 19.04.2006 - Franz Ferdinand stürmen die Charts

Franz Ferdinand (Quelle: SWR3.de)
Foto: SWR3.de

Für die schottische Rockband Franz Ferdinand ist Geld nicht alles: die vier Jungs um Frontmann Alex Kapranos schlagen ein Angebot für eine Werbekampagne aus, das ihnen mehr als 40 Millionen Euro eingebracht hätte. Zur Begründung erklärt Alex Kapranos, die Werbekampagne hätte ihre künstlerische Integrität völlig in Frage gestellt. Welche Firma hinter dem Angebot steckt, wird nicht bekannt. Die vier Musiker hatten sich 2001 in Glasgow bei einer Party kennen gelernt. Ihr Bandname verweist auf die deutschen Wurzeln von Gitarrist Nick McCarthy. Der hatte im bayerischen Bad Aibling das Gymnasium besucht und in München Kontrabass und Klavier studiert. In einigen Songs kommen sogar deutsche Textzeilen vor, der Song „Auf Achse“ ist nach der beliebten gleichnamigen Fernsehserie benannt. 2004 erscheint ihr Debütalbum, das es bis auf Platz 3 der britischen Charts schafft. Franz Ferdinand prägen einen neuen Stil des englischen Rock, die Musikkritiker sind begeistert und feiern die Band schon als die Fortsetzung der Beatles. Auch das Nachfolgealbum „You Could Have It So Much Better“ mit Songs wie „Eleanor Put Your Boots On“ und „Walk Away“ verkauft sich exzellent. Sänger Alex Kapranos: „Unsere Idee war es, einfach mal etwas anderes zu bringen als auf den normalen Gigs. Wenn wir auf Konzerte gegangen sind, hingen da meistens eine Menge langweiliger Typen rum. Keiner tanzte, Mädels waren auch keine da, also dachten wir: lasst uns einfach eine etwas andere Art von Musik machen!“