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Täglich Pop 31.10.2005 - Katie Melua: Ich bin kein Popstar!

Katie Melua: Ich bin kein Popstar! (Quelle: SWR3.de)

In München findet die "DVD Night" statt, eine Veranstaltung, in der die DVD-Branche ihre Stars feiert. Der Preis für den besten Musikact geht an die britische Sängerin Katie Melua, die im Juli ihre erste Live-DVD veröffentlicht hat. Moderatorin Nova Meierhenrich und Jazztrompeter Till Brönner überreichen ihr den Preis in einer glanzvollen Gala. Wie überall, wo Katie Melua live auftritt, zieht sie auch hier das Publikum in ihren Bann. Die 500 geladenen Gäste sind fasziniert von ihrer Kostprobe aus dem neuen Album "Piece By Piece". Ihre Live-DVD "On The Road Again" soll den Fans Lust machen, auf ihre Konzerte zu gehen: "Es geht darauf mehr um das Konzert als um viele Backstage-Szenen, die Musik soll im Vordergrund stehen. Es ist für diejenigen eine Erinnerung, die im Konzert waren und auch für die, die nicht kommen konnten. Es soll Spaß machen!" Bei allem Erfolg bleibt Katie Melua bescheiden: "Nein, ich denke wirklich nicht, dass ich ein Popstar bin. Ich bin wirklich glücklich, dass es Leute gibt, die meine Musik mögen, aber deshalb bin ich noch lange kein Popstar oder irgendeine berühmte Person."

Täglich Pop 31.10.2000 - Coldplay und Travis räumen bei den Q-Awards ab

Coldplay und Travis räumen bei den Q-Awards ab (Quelle: SWR3.de)
Foto: SWR3.de

In London werden die alljährlichen Q-Awards verliehen. Die Leser des britischen Musikmagazins Q haben vorher per Telefon abgestimmt, wer welchen Preis erhalten soll. Das Debütalbum „Parachutes” von Coldplay wird zum besten Album des Jahres 2000 gewählt. Die Single „Yellow“ schafft es in den englischen Singlecharts bis auf Platz 4 und sogar in Amerika bis in die Top 50. Den Award für „Best Act In The World“ erhält die schottische Band Travis. Travis haben sich während des Studiums zehn Jahre vorher an der School of Art in Glasgow kennen gelernt. Nach und nach erarbeiten sie sich einen besseren Ruf in der Brit-Pop-Szene als ihre Kollegen von Oasis. Mit denen gehen sie aber noch im selben Jahr in Amerika auf Tour, um dort für ihr neues Album „The Man Who“ zu werben. Die Singles „Why Does It Always Rain On Me” und „Driftwood” werden in England beide Top-Ten-Hits.

Täglich Pop 31.10.2008 - Polarkreis 18 mit 2000 Sängern ganz „Allein, Allein“ auf Platz 1 der Charts

Polarkreis 18 - Allein, Allein (Quelle: Motor (Edel))

Der Band Polarkreis 18 gelingt mit der Single "Allein, Allein" nach nur drei Wochen der Sprung auf Platz 1 der deutschen Charts. Die Band, die einen Mix aus Indie- und Elektronik-Pop spielt, wurde 1997 in Dresden gegründet. Über die Entstehung des Bandnamens Polarkreis 18, der aus Spaß entstanden sein soll, gibt es verschiedene Versionen. Sänger Felix Räuber erzählt sie so: "Mein Vater ist schon immer so ein Freak gewesen, der im Elbsandsteingebirge bei Dresden klettern gegangen ist. Und der hat dann den Plan gehabt, mal so richtig 'ne Nordpol-Expedition zu machen. Er hat versucht sich dahin irgendwie allein durchzuschlagen, und hat dementsprechend auch versucht sein Equipment gering zu halten. Er war deshalb viel zu schlecht ausgerüstet und hat sich dann auch zwei Zehen angefroren am Polarkreis. Er hat jetzt dementsprechend nur noch acht Zehen, deshalb der Name ‚Polarkreis Acht Zeh‘n‘!" Polarkreis 18 veröffentlichten 2005 in Eigenregie eine EP mit 5 Songs. Nach dem Gewinn eines Nachwuchswettbewerbs bringt die Band, jetzt mit einem richtigen Plattenvertrag ausgestattet, 2007 ihr erstes Album mit dem Titel „Polarkreis 18“ heraus. Beim Konzert zum 10-jährigen Bandjubiläum nehmen Polarkreis 18 am 25. Dezember 2007 mit über 2000 Fans den Refrain der Single „Allein, Allein“ als Chor auf. Um diesen Chorgesang herum entwickeln sie dann die endgültige Version der Single „Allein, Allein“. Sänger Felix Räuber: „Die Idee von ‚Allein, Allein' war, wir wollten eine Hymne schreiben und das hört man vielleicht auch. Wir haben mit Orchester gearbeitet und wollten es sehr hymnisch, theatralisch machen, und Hymnen dienen den Menschen natürlich immer dazu sich zu identifizieren, zusammenzukommen und eine gewisse Zusammengehörigkeit zu symbolisieren. Deshalb haben wir darauf gehofft, dass es viele Menschen für sich entdecken und sich damit identifizieren, aber dass es soweit kommt, das hätten wir nicht gedacht.“ Anfang Oktober 2008 wird „Allein, Allein“ als Titelsong der Verfilmung von Otfried Preußlers Roman „Krabat“ veröffentlicht. Am 31. Oktober stehen Polarkreis 18 dann mit ihrer stimmgewaltigen Hymne auf Platz 1 der deutschen Single-Charts.