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Täglich Pop 18.10.2004 - Geri Halliwell streicht den Nachnamen

Geri Halliwell streicht den Nachnamen (Quelle: SWR3.de)
Foto: SWR3.de

Geri Halliwell nennt sich jetzt nur noch Geri. Damit will sie ihre Solo-Karriere als Popsängerin ankurbeln. Das frühere Spice Girl hofft nämlich, dass der kurze, griffige Name hilft, ihr neues Album „Passion“, das nächsten Sommer erscheint, besser zu vermarkten. Immerhin hat diese Theorie bei Kylie ja auch funktioniert. Und damit wirklich jeder weiß, dass Geri auch Geri Halliwell ist, will sie ihren Vornamen statt mit einem i-Punkt mit einem Sternchen verzieren. Ein knappes Jahr später erscheint zunächst die erste Singleauskopplung „Ride It“, bevor dann das dazugehörige Album „Passion“ veröffentlicht wird. „Ich bin total begeistert von meinem neuen Material. Es ist aufregend wieder in England zu sein und „Ride It“ vorzustellen. Ich bin überwältigt von den positiven Reaktionen, die ich bisher bei den Performances erhalten habe.“

Täglich Pop 18.10.1999 - Die Bloodhound Gang provozieren erfolgreich

Die Bloodhound Gang provozieren erfolgreich (Quelle: SWR3.de)
Foto: SWR3.de

Die Bloodhound Gang steht mit „The Bad Touch“ für eine Woche auf Platz 1 der deutschen Singlecharts. Eingängiger Poprock mit provozierenden Texten; das ist das Erfolgsrezept der sechsköpfigen Band aus Philadelphia. Vor allem Frontmann Jimmy Pop macht weniger mit seinen musikalischen Qualitäten, als vielmehr mit seinen oft ziemlich unappetitlichen Bühnenauftritten von sich reden. Dabei ist Jimmy Pop in Wirklichkeit ziemlich schüchtern und ein ganz braver: „Ich bin mal in Griechenland mit einem Mädchen ausgegangen von dem ich dachte, die mag mich nicht. Dann bekam ich eine E-Mail von ihr: ’Wie geht’s dir’ Es hat mich zwei Tage gekostet, eine Antwort darauf zu formulieren. Und ich habe auch schon viel zu vielen Mädchen Rosen geschenkt.“ Bei allen Schweinereien, die die Bloodhound Gang auf der Bühne veranstaltet, geht es ihnen eigentlich nur um eins: Spaß! Sie veralbern nicht nur ihr Publikum, sondern immer wieder auch sich selbst. „Meine letzte richtige Freundin lernte ich kennen, als sie zu unserer Show in Maine kam. Sie war angereist, um gegen unsere angeblich sexistischen Texte zu protestieren. Aber meine Texte sind ja nicht gegen Mädchen oder Jungs gerichtet, oder gegen schwarz oder weiß. Die Texte sind für Menschen mit Sinn für Humor.“ Die Bloodhound Gang gibt es seit 1994, zwei Jahre später gelingt ihnen der internationale Durchbruch mit ihrer Top-10-Single „Fire Water Burn“. Es folgt „Along Comes Mary”, und mit „The Bad Touch” am 18. Oktober 1999 ihr erster Nummer-1-Hit in Deutschland.

Täglich Pop 18.10.2005 - Midge Ure wird für die „Live Aid“-Afrika-Hilfe von Königin Elizabeth II. ausgezeichnet

Midge Ure - Auszeichnung Live Aid (Quelle: EMI (EMI)  )

Der ehemalige Ultravox-Sänger Midge Ure ist von Königin Elizabeth II. für seine Verdienste um die Musik und die Afrika-Hilfe zum Kommandeur des Britischen Empire erhoben worden. Zusammen mit Bob Geldof hatte Midge Ure für die Hungerhilfe in Äthiopien zunächst mit vielen britischen Musikern die Benefiz-Single „Do They Know It’s Christmas“ aufgenommen, die im Dezember 1984 Platz 1 der britischen Charts erreichte. Das britische Hilfsprojekt sorgte für Aufsehen in der ganzen Welt. Zu dieser Zeit arbeiteten Bob Geldof und Midge Ure schon an der Umsetzung eines großen Benefiz-Konzerts unter dem Namen „Live Aid“. Es war schwierig alle Musiker unter einen Hut zu bekommen, erinnert sich Midge Ure, der heute immer noch ein Mitglied des „Live Aid Trust“ ist: „Die Idee ‚Live Aid‘ zu veranstalten war bizarr. Bob Geldof kam zu diesen Meetings des Trusts, und sagte: ‚Ich habe Freddie Mercury letzte Nacht getroffen. Ich habe ihm erzählt, dass er bei dem Konzert mitspielen wird, oder ich werde der Welt erzählen, dass er nicht dabei sein will‘. Und so lief das in vielen Fällen ab: mit ein bisschen Erpressung und Überredungskunst. Aber letztlich waren alle dabei. Denn alle hatten die Bilder von den Hungernden in Äthiopien gesehen, und alle hatten dabei dasselbe Gefühl!“ Das „Live Aid“-Konzert am 13. Juli 1985 wurde ein riesiger Erfolg. Auf zwei Bühnen im Londoner Wembley-Stadium und im John-F.-Kennedy-Stadium in Philadelphia sammelten Popstars aus aller Welt mit ihren Auftritten Geld für die Hungerhilfe in Afrika. 1,5 Milliarden Fernsehzuschauer verfolgten das Spektakel, über 200 Millionen Euro konnten durch die Spendenaufrufe gesammelt werden. 20 Jahre später organisierte Midge Ure zusammen mit Bob Geldof auch die Neuauflage des Benefiz-Konzerts unter dem Namen „Live 8“. Seine Auszeichnung durch die Queen kommentierte Midge Ure mit dem kurzen Satz: „Das ist fantastisch“. Der schottische Musiker trug bei der Verleihung einen schwarzen, knielangen Kilt mit schwarzem Jackett und einer silbernen Krawatte. Begleitet wurde Midge Ure bei der Zeremonie im Londoner Buckingham Palast von seiner Frau und seinen vier Töchtern.