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Mit seinem fünften Album „Sehnsucht“ gelingt Christopher von Deylen alias Schiller erneut der Sprung von 0 auf Platz 1 der deutschen Album-Charts. Das Markenzeichen von Schiller sind sanfte elektronische Ambient-Songs mit eingängigen Melodien. Das erste Nummer-1-Album von Schiller entstand 2000 nach einer längeren Reise Christopher von Deylens von London nach Peking und trägt den Namen „Weltreise“. Schiller schreibt seine atmosphärisch stimmungsvollen Songs allein an den Keyboards. Für den Gesang lädt er sich dann ins Studio oder für Live-Tourneen die passenden Musiker ein wie Peter Heppner, Kim Sanders oder Mike Oldfield. Acht Jahre nach seinem ersten Nummer-1-Album entsteht auch das Schiller-Album „Sehnsucht“ nach einer längeren Reise von Berlin nach Kalkutta. Die Reiseerlebnisse haben Christopher von Deylen auch zum Albumtitel „Sehnsucht“ inspiriert:„Eine Mischung aus Heimweh, aus Fernweh, aus Sehnsucht nach einem Menschen, und diese Gefühle war während dieser zweimonatigen Reise, als ich unterwegs war, sehr intensiv. Das hat mich dann so gepackt, dass ich dachte, dazu möchte ich jetzt einen Soundtrack machen." Als Gäste sind auf dem Album „Sehnsucht“ diesmal Colbie Callait, der Elektronik-Rocker Klaus Schulze oder der Schauspieler Ben Becker mit dabei, den Titel-Track „Sehnsucht“ singt Xavier Naidoo. Für Christopher von Deylen gibt es in „Sehnsucht“ eine spezielle musikalische Feinheit, durch die erst dieses besondere Schiller-Gefühl entsteht: „Das ist ein ganz eigentümlicher Sound, ein tiefes Vibrieren. Das ist ein aus Versehen falsch gestimmtes Akkordeon-Sample. Das ist ein Akkordeon-Ton, und der hat so eine leicht mystische, bedrohliche Stimmung, und der läuft über den ganzen Song ohne Pause durch. Das ist ein Klangkörper, den man zu Anfang wahrnimmt, dann nur noch fühlt, das ist aber wichtig um diese Atmosphäre aufrecht zu erhalten.“
Nena stellt in Hamburg ihr neues Album „Willst du mit mir gehen“ vor. Eigentlich hat niemand wirklich damit gerechnet, dass der 80er-Jahre-Star der Neuen Deutschen Welle überhaupt noch mal mit neuen Songs erfolgreich sein würde. Der letzte große Hit „Wunder gescheh’n“ liegt immerhin mehr als 15 Jahre zurück. Danach wurde es dann sehr still um Nena, sie veröffentlicht in den 90ern einige Alben mit Kinderliedern und versucht sich als Fernsehmoderatorin. Im Jahr 2003 gelingt ihr aber dann doch ein musikalisches Comeback: genau 20 Jahre nach ihrem ersten Hit „Nur geträumt“ bringt Nena ein Album mit Neuaufnahmen ihrer alten Hits heraus. Das Duett „Anyplace Anywhere Anytime“ mit Kim Wilde steigt bis auf Platz 3 der Single-Charts. Auf ganz neue Songs von Nena müssen die Fans aber noch mal zwei Jahre länger warten. Zur Präsentation des neuen Albums „Willst du mit mir gehen“ am 3. März 2005 kommen Journalisten, Fans und Größen aus der Musikbranche ins Mandarin Kasino auf der Hamburger Reeperbahn. „Willst du mit mir gehen“ ist ein Doppelalbum und besteht aus einer roten und einer orangenen CD. Die eine hat ihr Keyboarder Uwe Fahrenkrog-Petersen in einem Berliner Studio produziert – auf der anderen sind Aufnahmen aus einer Jamsession, die Nena mit ihrer Band auf Mallorca eingespielt hat. Gleich die erste Singleauskopplung wird ein sensationeller Erfolg. Nach „99 Luftballons“ 1983 schafft Nena mit „Liebe ist“ ihren zweiten Nummer-1-Hit. Auch der Titelsong „Willst du mit mir gehen“ wird ein Top10-Erfolg.
In London finden die 20. Brit Awards statt. Robbie Williams gewinnt mit seinem Hit „She's The One“ zwei Preise. Für das beste britische Video und für die beste britische Single. Robbie hat damit innerhalb von sieben Jahren insgesamt 9 Brit Awards abgeräumt. Tom Jones wird mit 59 als bester britischer Solo-Künstler ausgezeichnet. Sein aktuelles Album „Reload“ mit Hits wie „Mama Told Me Not To Come“ und „Sexbomb“ hatte ihn nach über 10 Jahren wieder an die Spitze der Charts katapultiert. Besonders die Zusammenarbeit mit jungen Künstlern, wie Mousse T. oder den Stereophonics, hatte zu diesem Erfolg beigetragen. Gleich zwei Preise bekommt die amerikanische Neuentdeckung Macy Gray: Als beste internationale Sängerin und beste internationale Newcomerin. Ein Jahr vorher schon hat SWR3 die Sängerin mit der ungewöhnlichen Stimme entdeckt. Macy Gray tritt beim SWR3 New Pop Festival in Baden-Baden auf, wo sie das Theater in eine regelrechte Soulparty verwandelt. Besonders ihr Hit „I Try“ aus dem Debütalbum „On How Life Is“ wird weltweit ein großer Erfolg.