Musik-Check Auf die kann man sich verlassen

Die Simple Minds gibt es seit 1977! Und 32 Jahre später ist es auf „Graffiti Soul“ immer noch ihr spezieller Gitarrensound, der auch das Markenzeichen des neuen Albums ist.

Ob auf „Rockets“ oder „Stars Will Lead The Way“, man hört sofort: das kann nur ein Song der Simple Minds sein. Einerseits schön und beruhigend, anderseits bietet das neue Werk keine wirklichen Überraschungen, sieht man von „Rockin’ In The Free World“ ab, und das ist (leider) eine Coverversion. Immer auf der Spur des Überraschungshits von 1985 („Don’t You Forget About Me“) hören wir Gitarrenpop vom Feinsten, immer mit einer Prise Melancholie, geprägt von der Einsamkeit der schottisches Landschaft. Nachzuhören auf „Light Travels“, eigentlich der typischste Song auf dem Album.

Keine Berührungsängste

Das zunächst Verblüffende für die treuen Fans sind die komplizierter angelegten Songs wie „Blood Type O“. mit Vocoder und anderen Effekten wird hier am Sound gebastelt. Wirklich entspannt zurücklehnen kann man sich bei „This Is It“, einem maßgeschneiderten Song, wie aus einem Guss. Fazit: für die große Schar der 80er-Jahre Fans ein unverzichtbares Album, die anderen hören eh lieber Franz Ferdinand.

Die Details

CD-Cover: „Graffiti Soul“ (Quelle: SWR3.de)

CD-Cover: „Graffiti Soul“

Label:
Universal
Erschienen am:
25.05.2009

Tracklist: Auf die kann man sich verlassen

  1. Moscow Underground
  2. Rockets
  3. Stars Will Lead The Way
  4. Light Travels
  5. Kiss & Fly
  6. Graffiti Sou
  7. Blood Type O
  8. This Is It
  9. Shadows & Light
  10. Rockin' In The Free World