Musik-Check HIM - „Screamworks: Love In Theory And Practice, Chapters 1-13”

Unter dem Motto „Let there be rock“ finden Frontmann Ville Valo und seine finnische Band HIM (His Infernal Majesty) wieder mal den kleinsten gemeinsamen Nenner. Melodisches Dark Metal für jung und alt, 13 Kracher mit klar erkennbaren Hittendenzen.

Das siebte Album bietet meist gradlinige Rocksongs wie „In Venere Veritas“ oder das bereits erfolgreich rotierende „Heartkiller“. Die Chancen, einen Radiohit zu lancieren, stehen verdammt gut. „Scared To Death“, zum Beispiel, hat diesen (un-)heimlichen Ohrwurmcharakter. Auch das adrenalinhaltige „Ode To Solitude“ wäre hier zu nennen. Der gute Ville, immerhin schon 33, ist bestens bei Stimme, und es braucht nicht mal die weibliche Duettstimme, wie unlängst Natalia Avelon, um den Hörer zufrieden zu stellen.

Nichts als Hausmannskost...?

Für die meisten Musikliebhaber die alles dominierende Frage. Was manchen wie allzu Bekanntes erscheint, ist bei näherem Hinsehen clever arrangiertes, melodisches Rockmaterial. Da freut sich der Metal-Fan. Diese Musik eignet sich allemal zur flotten Autobahnfahrt, siehe „Katherine Wheel“. Natürlich bietet „Screamworks“ auch Abgehangenes, wie „Like St. Valentine“, etwas langatmig, fast möchte man sagen „nomen est omen“.



Fazit: Insgesamt gesehen ist die CD eine runde Sache, für Fans ein Must Have, für Neuhörer allemal eine Entdeckung wert.


Video: SWR3 Fahrstuhlmusik mit Ville Valo

Die Details

Him (Quelle: Warner)

Screamworks

Label:
Warner Music
Erschienen am:
12.02.2010

Tracklist: HIM - „Screamworks: Love In Theory And Practice, Chapters 1-13”

  1. In Venere Veritas
  2. Scared to death
  3. Heartkiller
  4. Dying song
  5. Disarm me (With your loneliness)
  6. Love, the hardest way
  7. Katherine Wheel
  8. In the arms of rain
  9. Ode to solitude
  10. Shatter me with hope
  11. Acoustic funeral (For love in Limbo)
  12. Like St. Valentine
  13. The foreboding sense of impending happiness