Timbalands heißestes Eisen schafft's in Deutschland erst im zweiten Anlauf: Keri Hilson ist den meisten Fans erst seit „I Like“ ein Begriff. Dabei kam ihr Album „In A Perfect World...“ schon letzten Sommer raus und bekommt jetzt eine zweite Chance.
In Deutschland kam der Erfolg unter anderem durch Til Schweigers aktuelle Liebeskomödie „Zweiohrküken“, in der „I Like“ lief – und Keri Hilson ist bei „Popstars“ aufgetreten. Rückblende: Vor drei Jahren hat sie uns schon mal ins Ohr geträllert. Als Sängerin von Timbalands Hits „Scream“ und „The Way I Are“. Ah, die war das? Ja die war das. Diese Songs eröffneten Keri die Tür für ihre Solo-Karriere. Zuvor war Keri nur im Hintergrund tätig, als Songwriterin und Produzentin. Nach den Hits mit Timbaland war klar: die Frau kann singen, schreibt ihre eigenen Songs und – nicht ganz unwichtig – Keri sieht auch noch sehr gut aus. Jetzt mal ehrlich: Hast du ihr Album, das bereits im Juni 2009 rauskam, auf der Rechnung gehabt? Nein? Das ging vielen hier so. Jetzt kommt ihr Album dieses Jahr noch mal runderneuert raus – diesmal mit ihrem Hit „I like“.
Kein Black-Music-Album kommt ohne „featuring“ aus. Neben ihrem Labelboss Timbaland sind viele Größen des US-Hip-Hop und R’n’B vertreten: Lil Wayne, Akon, Ne-Yo, Nicole Scherzinger und Kanye West. Keri sagt selbst: „Hip-Hop ist heutzutage Pop – Pop ist Hip-Hop.“ So klingt auch ihr Album – mal Dancefloor-Knaller wie „Get Your Money Up“ oder der US-Hit „Knock You Down“, dann mal smoother R’n’B wie bei „Slow Dance“. Keri-Hilson-Fans bekommen dieses Jahr mächtig was auf die Ohren, denn es wird gemunkelt, dass schon im Sommer ihr zweites Album erscheinen soll.
Fazit: Insgesamt sind auf der Neuauflage 18 Songs. Auch wenn ein paar Füller dabei sind – unterm Strich ist es ein Album, das zeigt, wie sich moderner R’n’B 2010 anzuhören hat.