Mit ihrem zweiten Album „Babel“ gehen Mumford & Sons gerade durch die Decke. Schon das Debüt-Album „Sigh No More“ war ein großer Überraschungserfolg. Die vier Jungs aus London graben alte Folksounds aus und die Fans lieben es. Hier gibt's den Check, das Video „I Will Wait“ und neue Fotos.
Mumford & Sons gehören zu den Überfliegern der letzten Jahre: über acht Millionen verkaufte Alben seit 2009 und ausverkaufte Touren weltweit belegen das. Doch der Druck für das zweite Album ist dadurch unglaublich hoch. Kann „Babel“ an diesen Erfolg anknüpfen? Von der Nachfrage auf jeden Fall. Die CD schießt in über 17 Ländern direkt in die Spitzen der Charts – und auch die musikalischen Erwartungen werden nicht enttäuscht. Der typische und vertraute Folksound mit Kontrabass, Gitarre, Banjo und vierstimmigem Gesang geht auch bei „Babel“ nicht verloren.
Das Besondere an ihrem zweiten Album erklärt Sänger und Gitarrist Marcus Mumford so: „Unser Bassist Ted traf im Studio den Nagel auf den Kopf, als er sagte, es sei ein Album, das man von Anfang bis Ende durchhören könne, so wie eine Geschichte.“ Mumford & Sons schaffen es auch dieses Mal wieder, dass ihre Songs direkt im Ohr bleiben. Bestes Beispiel: „I Will Wait“.
In ihren Texten geht es vor allem um die Angst vor Veränderungen und davon, wie man sich seinen Problemen stellt. Genau die Dinge, die die Jungs aus London seit ihrem Erfolg beschäftigen, erzählt Marcus: „In den Songs findet man das Davonlaufen, ja aber auch die Erlösung, die Leugnung und das Eingestehen von Problemen.“
Ansteckend, mitreißend und authentisch – gerade deswegen kommen Mumford & Sons so gut an. Den Probelauf für die neuen Songs hat die Band auch schon bestanden. Denn die Fans kennen einige davon von den umjubelten Festival-Auftritten der letzten Monate, eine Live-Fortsetzung ist für 2013 schon in Planung. Mumford & Sons freuen sich ganz besonders auf ihren nächsten Auftritt in Berlin, verrät Marcus Mumford.