Newton Faulkner philosophiert gerne über seine Gitarre, wie er sie am liebsten spielt und warum sein Sound etwas ganz Besonderes ist.
Nein, er ist kein Hardrocker, der mit seiner E-Gitarre am liebsten heroisch auf der Bühne posiert. Newton Faulkner liebt seine Akustik-Gitarre und stellt sie folgerichtig in den Mittelpunkt seiner Songs. Sie gibt den Takt an, wird mal pointiert eingesetzt, dann gibt sie rhythmisch das Tempo vor. Seine durchgehend kurzen Kompositionen (immerhin kommt er bei 43 Minuten Laufzeit auf 17 Tracks) klingen entsprechend warm und handgemacht.
Und irgendwie hat man das Gefühl, als ob der leidenschaftliche Live-Musiker uns durch ein gepflegtes Unplugged-Konzert führt. (Anschauen: Newton Faulkner bei SWR3-Unplugged: „Dream Catch Me“) Da will und kann einer definitiv mehr, als um zwei gute Songs ein ganzes Album zu produzieren, weil es die Plattenfirma so wollte. Wer sich darauf einlässt, wird mit fein arrangierten Songideen belohnt, die beim Zuhören sehr wahrscheinlich ungefähr genau soviel Spaß machen, wie Newton offensichtlich beim Einspielen hatte. Anschauen: Newton Faulkner bei SWR3-Unplugged: „Feels Like Home“