SWR3 Lyrix Williams, Robbie: Feel

Komm,
nimm meine Hand und halt sie fest.
Das ist dann mein Kontakt mit dem Leben.
Weil ich mir nicht sicher bin, ob ich diese Rolle, die man mir gegeben hat,
auch wirklich verstehe.

Ich bete.
Rede mit Gott.
Und er lacht nur über meine Pläne,
während mein Hirn eine Sprache spricht, die ich nicht verstehe.

Sterben will ich nicht.
Auf’s Leben bin ich aber auch nicht mehr sonderlich scharf.
Bevor ich mich noch in jemanden verliebe, stell ich mich schon auf den Abschied ein.
Und ängstige mich dann selbst zu Tode.
Renn weg vor mir selbst.
So schnell, dass ich mich selber daherlaufen sehe, bevor ich ankomme.

Hab ein Loch in meiner Seele.
Schau mir ins Gesicht, und du kannst es sehen,
in aller Größe und Tiefe.

Ich will einfach nur einmal eine echte Liebe erleben.
Eine von der „Und-sie-lebten-glücklich-bis-ans-Ende-ihrer-Tage“-Sorte.
Will das Zuhause, dass ich habe, endlich auch fühlen können.
Weil ich zuviel Leben und Liebe in mir habe, die einfach verpuffen.