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Biografie: Grönemeyer, Herbert

Herbert Arthur Wiglev Clamor Grönemeyer wurde am 12.04.1956 in Göttingen geboren. Mit 12 Jahren gründet er seine erste Band. 1974 liefert Herbert die Musik für ein Beatles-Musical am Bochumer Schauspielhaus ab. Intendant Peter Zank holt ihn nach dem Abi als musikalischen Leiter an die Bühne. Daneben studiert er Rechts- und Musikwissenschaften. Mit den beiden Filmen "Uns reicht das nicht" und "Daheim unter Fremden" beginnt 1978 die Karriere als Schauspieler. Größter Erfolg: Seine Rolle in Wolfgang Petersens "Das Boot" (1981). Seit seinem Durchbruch mit dem Album "4630 Bochum" (1984) konzentriert sich Herbert Grönemeyer auf die Musik. Die Bilanz: über 10 Millionen verkaufter Alben, allein in Deutschland 13 Platin-Auszeichnungen, als erster deutscher Künstler wird "Herbie" 1995 von MTV für ein "Unplugged"-Konzert eingeladen. Ende 1998 kurz hintereinander zwei schwere Schicksalsschläge: Zuerst stirbt sein Bruder an Leukämie (Herbert spendet noch Knochenmark und verschiebt deswegen seine Tour), dann nur wenige Tage später seine Frau Anna an Brustkrebs. Herbert nimmt eine Auszeit mit Wohnsitz London und taucht erst wieder 2002 mit dem Album "Mensch" aus der Versenkung auf, das textlich seine private Trauer aufarbeitet. Der Erfolg ist sagenhaft: die Tour wird in kurzer Zeit ausverkauft, das Album liegt im Oktober bei 1,5 Mill., die Single bei 500 000 Stück. Comeback 2007: nach 5 Jahren erscheint schliesslich das Folgealbum. Dieses enthält 12 Songs und titelt kurz und bündig "12".