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Cure: Just like heaven

Biografie

The Cure werden 1976 in Crawley, England von Robert Smith ins Leben gerufen. Mit 2 Freunden kreiert er einen traurigen Gitarrenpop, der mit düsteren Texten angereichert wird. Von der Plattenindustrie anfangs verschmäht, erspielt sich die Band durch ständiges Touren eine weltweite Fangemeinde, die aus lauter depressiven Teenagern besteht. Ihr Outfit: Wildes Struwwelhaar (schwarz gefärbt), farblose Klamotten und aufgeschminkte schwarze Augenringe - das Vorläufermodell für Gruftis. 1979 ist es dann so weit: Plattenvertrag und Vorgruppenjob bei Indielegende "Siouxsie and the Banshees", bei der Smith sogar als Gitarrist aushilft. Trotz Plattenvertrags und Rockstarruhms bleibt Smith aber bei seiner Sicht der Dinge: Die Welt ist blöd! Seltsamerweise haben "The Cure" aber 1983 (The Love Cats) und in den folgenden Jahren (1986: Boys don't cry; 1989: Lovesong; 1992: Friday I'm in love) ausgerechnet mit ihren wenigen fröhlichen Melodien ihre größten Hits. Allerdings scheint Smith auch zu merken, dass ihm die Rolle des ewig schwermütigen Teenagers nicht mehr richtig liegt: Der über 40-jährige Millionär gibt tatsächlich zu, Fußball, Bier und Kinder zu mögen. Nach einem "Greatest Hits" Album (2001) ist Anfang 2004 eine 4-CDs umfassende Box mit dem Titel "Join The Dots" erschienen. Darin sind nach Robert Smiths Idee alle Rückseiten von The Cure-Singles und einige unveröffentlichte Songs vereint. Ebenfalls 2004 ist nach langer Zeit ein neues Album in die Läden gekommen. Es heißt schlicht "The Cure". Laut Robert Smith habe Produzent Ross Robinson die Band darin wieder zu ihren Wurzeln zurückgebracht.

Das Jahr 2008 steht für The Cure ganz im Zeichen der Zahl 13: Das 13. Studioalbum erscheint am 13. September, davor werden vier Singleauskopplungen veröffentlicht: jeweils am 13. eines Monats, von Mai bis August. "The Only One" ist die erste davon.

Diskografie

Titel Jahr Typ
The Only One 2008 Single
The Cure 2004 Album
Join The Dots (B-Sides & Rarities) 2004 Album
Greatest Hits 2001 Album
Bloodflowers 2000 Album
Galore 1998 Album
Wild Mood Swings 1996 Album
The 13th 1996 Single
Show (Live) 1993 Album
Wish 1992 Album
High 1992 Single
Friday I´m In Love 1992 Single
Mixed Up 1990 Album
Pictures Of You 1990 Single
Never Enough 1990 Single
Disintegration 1989 Album
Entreat (Live) 1989 Album
Lullaby 1989 Single
Lovesong 1989 Single
Kiss Me , Kiss Me , Kiss Me 1987 Album
Catch 1987 Single
Standing On A Beach - The Singles 1986 Album
Boys Don´t Cry 1986 Single
The Head On The Door 1985 Album
In Between Days (Without You) 1985 Single
Concert (Live) 1984 Album
The Top 1984 Album
Pornography 1982 Album
Faith 1981 Album
Boys Don´t Cry (US Release) 1980 Album
Seventeen Seconds 1980 Album
Three Imaginary Boys 1979 Album