.: SWR3 Poplexikon
Robert Peter Williams wurde am 13.02.1974 in
Stoke-on-Trent bei Manchester geboren. Im Sommer 1989 nahm
der 15-jährige an einem Casting teil. Martin Smith suchte 5
männliche Teenager, um eine Konkurrenz-Boygroup zu New
Kids On The Block zu gründen. Robbie bekam die Rolle des
Bad Boy. Er verließ kurz darauf die Schule ohne Abschluss.
Nach 20 Millionen verkauften Alben, trennte sich der
Frauenschwarm Williams im Juli 1995 von Take That.
Die Boygroup löste sich Februar 1996 auf ihrem Höhepunkt auf.
Nach der Bekanntmachung mussten regional überall Hotlines
eingerichtet werden, um die vorwiegend weiblichen Fans zu
trösten.
Der Anfang seiner Solo-Karierre war mit Drogen- und
Alkohol-Exzessen gespickt, der Erfolg blieb hinter den Erwartungen zurück. Die Wende kam erst im Dezember 1997 mit dem
Song "Angels", der vierten Single des Debütalbums. Dieser Song sowie "No Regrets" (eine Kollaboration mit Neil Tennant und Neil Hannon) vom Folgealbum markierten den Beginn des kometenhaften Aufstieg des Phänomens RW.
2002 wurde ein legendärer Plattendeal über 80 Millionen Pfund mit der EMI abgeschlossen. Weiterer Höhepunktdes Jahres: die Single "Feel", die erste Zusammenarbeit mit Guy Chambers, die sich für Robbie als Glücksgriff erwies.
Robbie selbst kam, bekanntermaßen, mit dem Erfolgsdruck weniger gut zurecht. Siehe oben. Höhepunkt die 'Close Encounters' Welttournee 2006, zu der insgesamt 3 Millionen Besucher strömten. 2007 fand das Ganze mit dem Dance/Elektro-angehauchten Album "Rudebox", trotz geteilter Kritik aber ansprechenden Verkäufen, ein vorhersehbares Ende. Robbie nimmt eine Auszeit in L.A., wo er in aller Seelenruhe spazieren gehen kann. Hysterie ade, nur einige wenige kennen ihn dort.
2009: Mit "Bodies" greift Robbie Williams auf alte Tugenden zuruck: solides Songwriting und und eine nachvollziehbare Melodieführung, die Grundvoraussetzungen für einen Radiohit.