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<- Zurück 18. März 2010 Bundesvorsitzender der Polizeigewerkschaft fordert Rockerbanden-Verbot Im SWR3-Interview: Konrad Freiberg bemängelt Personalnot Nachdem ein Mitglied der „Hells Angels“ am gestrigen Mittwoch einen SEK-Beamten erschossen hat, fordert der Bundesvorsitzende der Polizeigewerkschaft, Konrad Freiberg, im SWR3-Interview ein Verbot der Rockerbanden: „Sicherlich ist das ein richtiger Gedanke und eine richtige Zielrichtung. Die Hells Angels versuchen immer, den Schein zu wahren, dass es sich um Einzeltäter handelt. Deswegen ist es schwierig, so ein Vereinsverbot auf rechtsstaatlichem Wege herbei zu bekommen“, erklärt der Kriminalhauptkommissar. Ein Verbot sei bis dato an rechtlichen Schwierigkeiten und mangelnden Beweisen gescheitert: „Aber was hier geschieht in Deutschland, was die Hells Angels, die Bandidos, die Outlaws sich erlauben, das ist unglaublich“, so Konrad Freiberg, „das muss jetzt anders werden!“ Es solle „bundesweit konzentriert“ und „zentral gesteuert“ ermitteln werden, um nachweisen zu können, dass hier „strategische Steuerung“ erfolge. „Die Polizei kann das, aber uns fehlt das Personal“, bemängelt der Polizeisprecher. Die Hells Angels seien ein Wirtschaftsunternehmen, das mit Rechtsanwälten arbeite und immer wieder versuche, die Polizei abzuwehren, wenn in Richtung eines „Organisationsdeliktes“ und „krimineller Vereinigung“ ermittelt würde. Das gesamte Interview ist zu hören in der Sendung „SWR3 Nun“ zwischen 12 und 14 Uhr. Auf Wunsch kann der Presse ein MP3-File mit dem Interviews zur Verfügung gestellt werden. |
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