Stiftung Warentest und der ADAC warnen vor den Kindersitzen von zwei Herstellern. Beim Crash-Test löste sich ihre Befestigung – eine große Gefahr für Kinder und Mitfahrer, so die Verbraucherschützer.

Kindersitz; Foto: dpa/picture-alliance

Der ADAC warnt vor Kindersitzen zweier Hersteller.

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ADAC und Stiftung Warentest haben – wie in jedem Jahr – Kindersitze auf ihre Sicherheit getestet. Mit gravierenden Ergebnissen: Vor gleich zwei Modellen warnen die Verbraucherschützer. Ihre Isofix-Befestigungen hielten dem Crash-Test nicht stand.

Getestet haben sie unter anderem den Recaro Optia in Verbindung mit der Recaro SmartClick Base. Beim Recaro löste sich im Test die Sitzschale von der Halterung und „flog im hohen Bogen durch das Prüflabor“, heißt es in einer Mitteilung des ADAC. „Im realen Unfall sieht das gravierend aus. Da können sich nicht nur Kind, sondern auch Mitfahrer verletzen“, sagt Meike Sartorius von der Stiftung Warentest.

Schon beim Vorgängermodell im vergangenen Jahr war das Problem ähnlich – Recaro wollte nachbessern, doch auch in der neuen Version ist das Sicherheitsproblem nicht behoben.

Besitzer der betroffenen Sitze sollen sich an Hersteller wenden

Beim Modell Grand-Sitz von Jané sollen Kinder bis zu einem Gewicht von 18 Kilo sicher im Auto transportiert werden können. Im Crash-Test hielt die Halterung den Kräften des Aufpralls jedoch nicht stand und löste sich.

Stiftung Warentest und der ADAC warnen vor dem Kauf dieser Kindersitze. Wer bereits eines dieser Modelle besitzt, solle sich an den Hersteller wenden, raten sie.

Die Verbraucherschützer haben die Hersteller um Stellungnahme gebeten. Erklären können sie sich die Ergebnisse der Tests nicht, sie wollen jedoch nach den Ursachen suchen. Jané liefert bis dahin das Modell nicht mehr an Händler aus.