Am Mittwochabend wurden in Peru offiziell die Gastgeber der Olympischen Sommerspiele 2024 und 2028 verkündet: Paris und Los Angeles. Beide Städte haben schon Olympia-Erfahrung.

Zwei Männer stehen vor Olympischen Ringen, im Hintergrund der Eiffelturm; Foto: dpa/picture-alliance

Vor dem Eiffelturm wurden am Mittwochabend die Olympischen Ringe enthüllt.

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Für Paris ist die Vergabe der Sommerspiele 2024 etwas ganz besonderes – nicht nur aufgrund der Tatsache, dass die Stadt nach drei erfolglosen Bewerbungen (1992, 2008, 2012) endlich mal wieder bedacht wurde. Denn 1924 war die französische Hauptstadt schon einmal olympischer Gastgeber. Tony Estanguet, Co-Präsident des Pariser Bewerbungskomitees, versprach deshalb, dass das ganze Land „Herz und Seele in diese Mission stecken“ werde. Und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sagte, die Spiele in Paris seien eine hervorragende Möglichkeit, um die Attraktivität des Landes zu steigern.

„Große Nationen mit großartiger olympischer Vergangenheit“

Gefeiert wird derzeit aber auch in Los Angeles. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat in Lima nämlich gleich zwei neue Gastgeber bekanntgegeben – neben Paris wird auch die kalifornische Metropole Sommerspiele austragen. Allerdings erst vier Jahre später, also 2028. Nach den Spielen 1982 und 1984 sind das schon die dritten Spiele für Los Angeles. „Wir haben zwei große Städte aus zwei großen Nationen mit großartiger olympischer Vergangenheit“, freute sich IOC-Präsident Thomas Bach über die Entscheidung des Komitees.

Die Doppelvergabe der Sommerspiele kam zustande, weil für 2024 zuletzt nur noch Paris und Los Angeles im Rennen gewesen sind.