Autor
Katha Jansen
SWR3-Redakteurin Katha Jansen; Foto: SWR3 – Stephanie Schweigert
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Persönliche Nutzerdaten und Kreditkartennummern von Mastercard-Kunden sind im Netz gelandet. Schuld ist ein Datenleck Anfang der Woche. Inzwischen hat auch Mastercard den Vorfall bestätigt. Wir haben bei Katha Jansen aus der SWR-Wirtschaftsredaktion nachgefragt.

Vom Datenleck betroffen sind etwa 90.000 Kunden von Mastercard, die das Bonusprogramm Priceless Specials genutzt haben. Das ist ein Programm, bei dem man für Transaktionen mit der Kreditkarte Punkte gutgeschrieben bekommt und diese dann gegen Prämien eintauschen kann. Wer wissen möchte, ob er betroffen ist, kann das über den Identity Leak Checker prüfen. Außerdem hat Mastercard Mails an die Kunden verschickt, deren Daten im Netz gelandet sind. 

Wenn meine Daten dabei sind, was kann ich tun?

Auf jeden Fall vorsichtshalber die Karte sperren lassen. Das geht über den zentralen Sperr-Notruf 116 116. 

Wie riskant ist die Panne?

Veröffentlicht wurde zwar die Kartennummer und das ist alles andere, als gut, aber Prüfziffer und Ablaufdatum der Karten sind nicht im Netz gelandet und die braucht man in der Regel um Missbrauch zu betreiben. Ausgeschlossen ist ein Missbrauch auch ohne diese zusätzlichen Daten aber nicht!

Was könnte sonst noch mit den geleakten Daten passieren?

Da neben den Kreditkartennummern auch Namen, Adressen und in einigen Fällen Telefonnummern online standen, warnt Mastercard: böswillige Dritte könnten die Kunden kontaktieren und versuchen über einen Täuschungsversuch weitere personenbezogene Daten zu beschaffen.

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Katha Jansen
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SWR3