Autor
Judith Schneider
Judith Schneider, SWR3; Foto: SWR3
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Die einen versenken Flugzeuge, die anderen werben mit ihren Frauen – viele Regionen versuchen, mehr Touristen anzulocken. Und ihre Ideen sind mal mehr und mal weniger gut.

Der Stein der Touris?

Im Norden Dänemarks, in der Kommune Thisted, wurde ein Stein freigelegt, der sich einen Platz in den Top 10 der schwersten Steine des Landes ergattert hat. 170 Tonnen soll er wiegen – also ungefähr so schwer wie 30 große Elefanten. Mit ziemlich viel Aufwand wurde er ausgegraben und soll jetzt in Szene gesetzt werden, damit mehr Touristen in die Gegend kommen, schreiben dänische Medien. Ob er nur für Geologen und andere Fachleute interessant sein wird oder tatsächlich auch Urlauber in die Region kommen – das bleibt wohl abzuwarten.

 Hundborgstenen, Stein der ausgegraben wurde; Foto: Rene Melgaard Nielsen/Thisted kommune

Der Hundborgstenen

Rene Melgaard Nielsen/Thisted kommune

Flugzeug soll zum Tauchertraum werden

Um den Tourismus anzukurbeln wurde in der türkischen Ägäis ein ganzes Flugzeug versenkt. Das künstliche Riff soll sowohl Meeresbewohner, als auch Taucher in die Region locken. In der Vergangenheit wurden deswegen schon mal Flugzeuge ins Wasser gelassen. Der A300 ist aber bisher die größte Maschine und der wohl größte Hoffnungsträger, um für Urlauber wieder attraktiver zu werden.

Sinkendes Flugzeug; Foto: picture alliance / AA

Ein A300 sinkt in die Ägäis

picture alliance / AA

Kurvige Frauen als Tourismusattraktion

Ugandas Tourismusminister Kiwanda will mit der Schönheit werben. Allerdings nicht mit der von Wasserfällen oder Landschaften, sondern mit der von Frauen. Trotz heftiger Kritik von Frauenrechtlerinnen ließ sich der Minister nicht beirren. Im April wurde die „Miss Curvey“ bei einem umstrittenen Schönheitswettbewerb gewählt, der Teil dieser Regierungskampagne war.

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Übernachten im Dickdarm

Viele Touristen wollen im Urlaub etwas besonderes: Vielleicht eine romantische Nacht im Iglu oder im Tipi? Auf der ganze Welt gibt es außergewöhnliche Ideen, eine Nacht zu verbringen. Aber mal in einem Dickdarm zu übernachten, das gibt es wohl nur in den Niederlanden. Dieses „exklusive Apartment“ ist ein Kunstprojekt von Joep Van Lieshout, das man bestimmt nicht so schnell vergisst.

Dickdarm als Hotel; Foto: verbekefoundation.com
verbekefoundation.com
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Judith Schneider
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