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Thomas D, Benno Fürmann oder Linda Zervakis – Nervosität, Stress und Runterkommen nach Feierabend ist auch für die Promis ein riesen Thema. Hier sind die Tricks, die bei ihnen dabei helfen, Ruhe zu finden.

Ganzheitlichkeit mit Thomas D

Thomas D von den Fantastischen Vier ist schon lange ein Freund von Yoga, auch wenn er nicht regelmäßig im Schneidersitz auf der Matte hockt. Für ihn geht es um das ganzheitliche Konzept, das hinter der Meditation steht, mit dem er sein Leben ein bisschen bewusster bestreitet. Denn für ihn ist Gesundheit ein Puzzle mit vielen verschiedenen Teilen: „Mich fasziniert an Yoga, dass es nicht nur die Körper- und Atemübungen umfasst, sondern auch die komplette Schule der Ernährung.“

Manchmal meditieren mit Benno Fürmann

Schauspieler Benno Fürmann; Foto: dpa

Schauspieler Benno Fürmann meditiert – also, manchmal...

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Ein richtiger Meditationsexperte ist der Schauspieler Benno Fürmann. Er meditiert seit 20 Jahren, sagt aber von sich selbst, dass er nicht selbstdiszipliniert genug ist, da eine Regelmäßigkeit reinzubringen. Das findet er aber völlig okay: „Da muss man dann auch ehrlich zu sich selbst sein“, hat er im Interview in der SWR3 Wochenendshow gesagt. Wenn man versucht, das regelmäßig hinzukriegen und es klappt einfach nicht – dann muss es vielleicht auch gar nicht sein.

Atmen mit Linda Zervakis

Tagesschausprecherin Linda Zervakis kämpft immer wieder vor ihren Sendungen mit Lampenfieber und Nervosität. So ganz hat sie das noch nicht im Griff, sagt sie. Bevor die Kameras angehen, versucht sie sich ganz bewusst mit der richtigen Atmung zu entspannen. Ihr Tipp: „Länger ausatmen als einatmen, das beruhigt den Puls.“

Positiv denken mit Silbermond

Stefanie Kloß von Silbermond; Foto: dpa/picture alliance

Stefanie Kloß, Frontfrau von Silbermond, kennt das Gefühl von Anspannung und Nervosität.

dpa/picture alliance

Stefanie Kloß von Silbermond kennt das Problem. Sie versucht immer wieder daran zu denken, dass niemand perfekt sein muss: „Niemand kann von einem verlangen, dass man perfekt ist – kein Lehrer, kein Zuhörer, kein Publikum. Das muss man sich einfach immer wieder sagen. Wenn mal ein Fehler passiert, dann dazu stehen, lächeln und weitermachen. Das ist doch nur menschlich.“

Schlafen mit Bosse

Der Musiker Aki Bosse hat im Interview bei uns seine ganz eigene Form der Ruhefindung offengelegt: Er geht ganz einfach schlafen. Seine Crew ist das mittlerweile gewöhnt, dass er sich vor Auftritten einfach mal zurückzieht und sich ein Stündchen ins Bett legt. Ihm tut's gut: Seit er das macht, sagt er, hat er auch kein Lampenfieber mehr und geht tiefenentspannt auf die Bühne.

Die Mitte finden mit Steve Aoki

Als einer der momentan angesagtesten DJs weltweit ist Steve Aoki ständig unterwegs. Das ist ein Leben am Limit, mit absolutem Dauerstress. Uns hat er im Interview verraten, dass er viel schläft und viel meditiert. Es ist ihm wichtig, sich runterzuholen, sagt er. „Ich habe ja gar keine Wahl. Manchmal lege ich an zwei Tagen in bis zu fünf Ländern auf – da muss ich schlafen, wann immer es möglich ist und viel meditieren, um meine innere Mitte zu halten.“

Autor
Kira Urschinger
Autor
SWR3