Autor
Kira Urschinger
Kira Urschinger; Foto: SWR3 / Nadine Luft
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Für manche Menschen ist Weihnachten die schlimmste Zeit des Jahres. Weil ihre Kindheit die Hölle war, sie schwer misshandelt wurden und in diesen Tagen ganz besonders unter den Erinnerungen leiden. Wir erzählen die Geschichte einer Frau, der es so geht – und geben Tipps, wie jeder helfen kann, Gewalt gegen Kinder zu verhindern.

Das kannst du gegen Gewalt an Kindern tun!

Es gibt viele Menschen, die Gewalt in der Familie erleben. Darüber wird wenig gesprochen. Wir wollen genau das tun: Wir erzählen die Geschichte von Lena, so nennen wir sie. Sie ist Ende 30 und aufgewachsen in einem gut situierten Elternhaus.

Erinnerungen: „Ich hatte immer Angst vor Weihnachten“

„Weihnachten ist mein Vater immer ganz schrecklich ausgeflippt und hat uns wirklich schwerst misshandelt. Ich hatte immer Angst vor Weihnachten. Das sind so Tage, die sind richtig schrecklich für mich.“ Lena hat versucht trotz allem, dieses Jahr Weihnachten zu feiern und es irgendwie schön zu machen. Vor allem für ihren Freund, den sie sehr liebt. Er sollte ein schönes Weihnachtsfest haben, nicht unter ihrer Vergangenheit leiden. „Ich versuche, es ein bisschen schöner zu machen und zu empfinden. Aber ich glaube, ich spiele mir da oft was vor. Innen in mir sieht es schon ein bisschen anders aus.“

Überhaupt denkt Lena viel an Andere – daran, sie nicht zu sehr zu belasten, schon gar nicht in der Weihnachtszeit und an Heiligabend. Auch in unserem Gespräch mit SWR3 bemüht sie sich, nicht zu sehr ins grausame Detail zu gehen, wenn sie davon erzählt, an was sie sich erinnert. Vieles davon hat mit ihrem Vater zutun: „Wir saßen Nächte lang auf dem Sofa, wir durften uns nicht bewegen. Mein Vater ging mit dem Messer auf und ab und keiner wusste, was dann passiert. Er hat immer gedroht, uns zu töten.“

Liebesentzug der Eltern: „Sie hatten mich einfach gar nicht lieb“

Lena hat ihre Mutter lange als Opfer wahrgenommen. Aber auch sie war oft eklig zu ihrer Tochter, wie uns Lena berichtet: „Sie hat mir die Schuld gegeben, dass ich auf der Welt bin, sie wollte mich nicht haben. Deshalb musste sie Alkohol trinken und Medikamente nehmen – weil alles so schwer ist.“ Lena hat sich lange schuldig gefühlt und dafür verantwortlich, dass es ihrer Mutter schlecht ging. Dabei hat sie ihre Tochter auf den Balkon gesperrt, wenn sie schlechte Laune hatte. Lena durfte auch fast nie in ihrem eigenen Bett schlafen, musste auf dem Boden vor dem Bett der Eltern hocken und irgendwie dort schlafen. „Sie hatten mich einfach gar nicht lieb“, sagt Lena heute.

Sie hat ganz weiche Gesichtszüge, ein liebevolles Lächeln. Das lenkt ein bisschen von dem ab, was in Lena vorgehen muss und von den gewaltvollen Geschichten, die in ihr schlummern. Dabei erinnert sie sich nicht an ihre gesamte Kindheit, sie hat große Gedächtnislücken. Psychologen sagen, das kann eine Art Selbstschutz sein: Verdrängung der Gedanken, die sie brechen würden. Vielleicht ist es also besser so. Lena jedenfalls ist nicht sicher, ob sie überhaupt alles wissen will und ob sie es aushalten würde.

Damit ist Lena nicht alleine. Laut der Weltgesundheitsorganisation leben in Deutschland rund eine Million Erwachsene, die in der Kindheit sexuelle Gewalt erlebt haben. Eine Recherche des Journalistenverbands Y-Kollektiv zeigt, das seien rechnerisch ein bis zwei Schülerinnen und Schüler in jeder Klasse des Landes.

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Als Kind suchte sie Hilfe – Erwachsene glaubten ihr nicht

Was sich bei Lena eingebrannt hat, ist das Gefühl, dass die Erwachsenen ihr damals nicht geglaubt haben. „Ich bin mit sieben Jahren zu verschiedenen Ärzten gegangen in meiner Not und habe erklärt, wie es zu Hause ist und sie mögen mir doch helfen. Aber die Ärzte haben mir nicht geglaubt.“ Auch bei der Polizei ist sie gewesen. „Weil wir in einem Dorf gelebt haben, konnte der Polizist sich das nicht vorstellen. Er meinte, Kinder sind auch nicht immer brav und bei den Erwachsenen ist das auch so. So schlimm wird das nicht sein. Auch der hat mir leider nicht geglaubt.“

Mit 18 ist Lena von zu Hause ausgezogen. Damit hörte es aber nicht auf, ihre Eltern standen immer wieder vor ihrer Tür, tauchten an ihrem Arbeitsplatz auf. Deshalb ist Lena weiter weggezogen, möglichst weit weg von ihren Eltern. Dafür pendelt sie nun einen weiten Weg zur Arbeit. Gegen die Angst, dass irgendwann wieder ihre Eltern auftauchen, hilft es aber nicht. „Ich denke jeden Tag daran, ich würde sagen, in jeder Stunde. Das belastet so sehr, man wünscht sich einfach, es wäre anders gewesen.“

Lenas Körper ist kaputt – ihre Seele auch

Durch die jahrelange Misshandlung hat Lena immer noch starke Schmerzen, die Gewalt hat ihren Körper kaputt gemacht. Und ihre Seele auch. Sie geht zu Ärzten, auch zu einer Therapeutin: Denn Lena hat eine schwere Persönlichkeitsstörung. Dissoziative Identitätsstörung (DIS) oder multiple Persönlichkeitsstörung, so die medizinischen Fachbegriffe. Das bedeutet, dass Lena viele verschiedene Identitäten in einem Körper hat, viele verschiedene Lenas. Mit ihren abgespaltenen Persönlichkeiten teilt sie den Schmerz. Das macht es leichter, hilft beim Überleben, sagt sie.

Psychische Gewalt und seelische Folgen: „Ich bin kein Ganzes“

Viele Kinder können gut träumen, sich wegdenken in eine andere Welt, mit imaginären Spielkameraden reden. Erwachsene können das teilweise auch noch – wenn wir Bücher lesen, in einer fernen Welt abtauchen und völlig vergessen, was um uns herum geschieht. Genau das hat Lena gemacht, sich weggedacht. Immer, wenn die Qual in der echten Welt zu groß geworden wäre, um dort zu bleiben. Und irgendwann sind Teile von ihr nicht mehr zurückgekommen. „Die Therapeutin hat mir erklärt, dass bei jedem Trauma, bei dem ich in Lebensgefahr war – und das war leider sehr, sehr oft – eine kleine Lena entstehen kann.“

Acht verschiedene Persönlichkeiten kennt sie heute durch die Therapie. Manche sind ihr sehr bewusst, bei anderen fehlt völlig der Kontakt. Manche mag sie sehr gerne, andere machen ihr Angst. Ob es noch mehr Lenas gibt, weiß sie nicht. Es ist schwer vorstellbar, aber diese Persönlichkeiten sind tatsächlich wie eigenständige Personen: Sie sprechen und lachen unterschiedlich, haben ganz eigene Eigenschaften und Talente. „Ich bin kein Ganzes“, erklärt Lena.

Fremde Persönlichkeiten: „Das habe ich niemals geschrieben“

„Es gibt Lenas, die können sehr gut malen. Es gibt Lenas, die können sehr gut singen. Manchmal schreibe ich einen Text und wenn ich den lese, sage ich: 'Das habe ich niemals geschrieben'. Aber ich war's.“

Schwierig wird es im Alltag vor allem, wenn sehr kleine Persönlichkeiten in den Vordergrund kommen: „Die Lena mit 6 Jahren kann zum Beispiel nicht Auto fahren.“ Der Wechsel passiert bei Lena vor allem, wenn sie Angst hat oder in Stress gerät. „Es dauert gewöhnlich nur Sekunden, um von einer Identität zur anderen zu wechseln“, so die Einschätzung der International Society For The Study Of Dissociation.

Die Mitmenschen merken das meistens gar nicht, sagt Lena. Sie kennen sie ja nicht anders. Manchmal ist sie eben etwas kindlich, dann sagen die Leute: 'Toll, du hast das Kind in dir bewahrt!'.

Beziehung zu sich: ein Körper wie ein Mehrfamilienhaus

Mit der gespaltenen Persönlichkeit ist es ein bisschen wie in einem Mehrfamilienhaus – viele verschiedene Mitbewohner in einem Körper, in einer Psyche. Sie führen alle ein eigenes Leben, manche kennt man besser, andere schlechter, manche reden mehr miteinander und andere weniger. Vielleicht bleibt das bei Lena für immer so. „Das grobe Ziel der Therapie wäre schon, alle Lenas zusammenzuschweißen, sodass sie eine Persönlichkeit sind. Ich glaube aber, dass das sehr, sehr schwierig ist in meinem Fall, weil ich so schwer traumatisiert bin. Ich kenne das aber auch nicht anders. Ich kann mir nicht vorstellen, so zu sein wie jedermann.“

Aus Sicht der Therapeuten ist es wichtig, die Störung möglichst schnell zu erkennen und zu therapieren. Das ist in der Realität offenbar oft schwierig. Wir haben in unserer SWR3-Recherche mit mehreren Menschen mit einer dissoziativen Persönlichkeitsstörung gesprochen – sie alle haben gemeinsam, dass sie Jahre gebraucht haben, um überhaupt zu verstehen, dass sie eine Krankheit haben, ein Trauma. Im Nachhinein bedauern sie, dass Opfern von Gewalt so wenig Aufmerksamkeit und Unterstützung zukommt. Viele von ihnen haben versucht, gegen die Täter vorzugehen, sie anzuklagen. Andere haben gehofft, irgendwie selbst klarzukommen und entfliehen zu können.

Oft kommt die Trauma-Therapie bei Persönlichkeitsstörungen zu spät

Wenn die Betroffenen dann soweit sind und Hilfe haben wollen, dauert die Suche nach einer geeigneten Therapie meist lange. An der Uni Regensburg beschäftigt man sich mit Missbrauch und den Folgen. Psychologin Dr. Janina Neutze forscht für das Projekt MIKADO mit Opfern und Tätern. Sie erzählt gegenüber des Y-Kollektivs:

Wenn sie betroffen sind, warten sie auf Therapieplätze in Deutschland zum Teil unfassbar lange. Die Anzahl qualifizierter Trauma-Therapeuten in Deutschland ist viel zu gering angesichts des Leids, was Einzelne berichten, und der Notwendigkeit, therapeutische Unterstützung zu bekommen. Und auch das ist natürlich in der Wahrnehmung Betroffener eine Ungerechtigkeit, wenn sie sich auf der anderen Seite anschauen müssen, wie viel finanzielle Mittel in die Hand genommen werden, um potentielle Täter therapeutisch zu versorgen.

Dr. Janina Neutze

Das gilt auch für viele Betroffene, mit denen wir für die Recherche in Kontakt stehen. Für die meisten war die Suche nach einem Therapeuten ein langer Leidensweg. Sie erzählen von Fehldiagnosen, man habe ihnen gesagt, sie seien depressiv oder wollten einfach nur Aufmerksamkeit. Es gebe zu wenige Trauma-Experten, sie müssen teilweise weit fahren. Und oft würden die Kosten dafür von der Krankenkasse nicht übernommen.

Dazu kommt, dass die Betroffenen selbst oft von klein an gelernt haben, ihre Störung zu verbergen. Oder sie haben so große Gedächtnislücken, dass sie einem Therapeuten gar nichts erzählen können, selbst wenn sie es wollten. Wir haben mit Menschen gesprochen, deren Erinnerungslücken sich teilweise über mehrere Jahrzehnte erstrecken.

Die gezielte therapeutische Behandlung beginnt damit oft erst lange nach dem ersten Auftreten der Störung. Für Viele zu spät. Manche Betroffene befürchten, dass einer ihrer Persönlichkeitsteile irgendwann vollständig die Macht übernehmen könnte.

Psychische Schäden: Ein normales Leben ist kaum möglich

Die meisten Betroffenen, mit denen wir Kontakt hatten, können im Erwachsenenalter keinen normalen Alltag mehr führen und auch keine sozialen Bindungen mehr eingehen. Sie können nicht arbeiten, leben zurückgezogen. Eine Partnerschaft ist für Viele unmöglich. Vor allem dann, wenn ihre traumatischen Erlebnisse mit schwerer sexueller Gewalt zutun haben. Wer den Geschichten dieser Menschen zuhört, sieht die dunkelsten Orte dieser Welt: Alle haben in frühester Kindheit Furchtbares erlebt, mussten in Sekten aufwachsen, sind von ihrer Familie an Bordelle verkauft worden, wurden wochenlang in den Keller gesperrt oder wurden gezwungen, selbst jemandem etwas anzutun.

Ständig Muskelkater – Persönlichkeitsstörung kostet Kraft

Lena ist anders als die meisten, sie hat ihr tägliches Leben im Griff: Sie hat einen Beruf, den sie sehr liebt und in dem sie von ihren Kollegen sehr geschätzt wird. Zuhause hat sie außerdem einen Partner, der zu ihr steht und dem sie vertraut. Mit ihm macht sie sogar Urlaub. Das ist nicht selbstverständlich, das schaffen nur wenige Menschen mit einer schweren Persönlichkeitsstörung. Dass Lena ihr Leben so selbstbestimmt führt, liegt auch daran, dass sie sich selbst stark kontrollieren kann, teilweise sogar die Wechsel ihrer Persönlichkeiten. Manchmal, erzählt Lena, hat sie abends richtig heftigen Muskelkater. Nicht, weil sie Sport gemacht hat, sondern weil sie den ganzen Tag so verkrampft war und versucht hat, sich selbst zu disziplinieren. Das kostet Energie. Die Ärzte sagen, sie wird wahrscheinlich nicht so alt werden wie andere Menschen.

Seelische Hilfe: „Ein kleines liebes Wort, das versetzt Berge“

Manchmal versucht Lena, sich jemandem anzuvertrauen. Nur ein bisschen – es gibt wenige Menschen in ihrem Umfeld, die von ihrer Geschichten wissen. Sie hat Angst vor Vorurteilen und Zurückweisung und davor, dass ihr niemand glaubt. Dabei braucht sie eigentlich nichts mehr als den Zuspruch und Beistand anderer Leute. „Was mich freuen würde ist, wenn man mir zuhören würde. Ein kleines liebes Wort, das versetzt Berge. Das gibt mir so viel Kraft. Manchmal, wenn ich nicht mehr an mich glaube, dann hilft mir das, wenn jemand anderes an mich glaubt. Ich bin sehr dankbar, wenn mir jemand Mut macht.“

Als SWR3 gefragt hat, ob wir ihre Geschichte erzählen dürfen, hat Lena sehr entschieden zugesagt. Sie möchte darauf aufmerksam machen, was ihre Persönlichkeitsstörung bedeutet. Und sie wünscht sich, dass Kindern geglaubt wird und dass sie Hilfe kriegen, wenn sie zu Erwachsenen gehen und ihnen sagen, dass es ihnen zu Hause nicht gut geht. Denn wenn ihr damals jemand geglaubt hätte, dann müsste sie uns ihre Geschichte hier vielleicht gar nicht erzählen.

Kinderschutz: Das kannst du gegen Gewalt an Kindern tun!

1. Aufmerksam sein!

Die Polizei-Beratung erläutert mehrere Merkmale, die darauf hindeuten können, dass Kinder zu Hause seelische Gewalt oder körperliche Misshandlung erleben. Werden die Kinder vernachlässigt, fällt das im Kindergarten oder in der Schule oft auf: Betroffene Kinder kommen häufig ungepflegt, mit schmutziger oder dem Wetter unangemessener Kleidung. Sie kommen nur unregelmäßig, haben vielleicht keine Arbeitsmaterialien dabei und kein Pausenbrot.

Bei psychischer oder verbaler Gewalt ist das meist schwieriger zu merken, denn sie hinterlässt fast nie sichtbare Spuren. Die Polizei rät, daher auf das Verhalten und die Verhaltensmuster der Kinder zu achten: Misshandelte, seelisch verletzte Kinder können besonders aggressiv sein oder auch extrem zurückgezogen und still. Manchmal tritt ein starker Leistungsabfall in der Schule oder im Kindergarten auf, Sprachstörungen können ebenfalls ein Zeichen sein oder Lernschwächen. Manche Kinder beginnen auch in höherem Alter wieder einzunässen.

2. Nachfragen!

Je kleiner die Kinder sind, desto häufiger fallen sie hin und holen sich auch mal blaue Flecken. Das muss nicht immer heißen, dass Eltern ihr Kind schlagen. Hat ein Kind aber auffällig und regelmäßig viele Verletzungen, sollte man die Eltern konfrontieren. Das Kinderschutz-Zentrum Berlin zählt besonders typische Sätze auf, die Eltern sagen, um Ausreden für Verletzungen durch körperliche Misshandlung zu finden:

  • Es hat sich den Kopf am Bettpfosten gestoßen…
  • Mein Kind ist die Treppe runter gefallen…
  • Julia hat den heißen Ofen angefasst…
  • Andere Kinder oder seine Geschwister haben ihn verprügelt und gegen die Schaukel gestoßen…
  • Das Baby ist vom Wickeltisch gefallen…
  • So habe ich Marion gefunden, als ich zurückkam…
  • Dann hat das Kind plötzlich alles ausgespuckt und hat Krämpfe gekriegt und dann bin ich her gekommen…
  • Ich weiß gar nicht, wovon Sie sprechen…
  • Nein, damit haben wir nichts zu tun, ich brächte mich um, wenn das die Wahrheit wäre…
3. Informiert sein!

Oft haben Außenstehende ein Vermutung, wollen aber natürlich nicht überreagieren und Eltern beschuldigen, ihr Kind zu misshandeln. Diese Unsicherheit lässt sich am einfachsten bekämpfen, indem man sich gut informiert:

4. Hole dir Hilfe!

Hier können Betroffene und Angehörige Unterstützung von Experten bekommen:

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