Ob eure Kinder jetzt gleich zu Musterschülern werden, kann natürlich keine App versprechen. Aber diese Apps machen garantiert zumindest mehr Spaß als normale Nachhilfe.

Begeistert lernen auf dem Tablet oder Smartphone, geht das?! Nach Aussage von 8- bis 12-Jährigen sogar übelst. App-Lernspiele wie König der Mathematik, Mathe Meister und Lernspass mit Conni sind für Schulkinder Mathe lernen mit Spaß.

Medienpädagogen bestätigen: Lernspiele fördern Kompetenzen, regen die Kreativität an und können, wenn sie richtig ausgewählt werden, eine Ergänzung zum klassischen Lernen sein.

Lernapps; Foto: dpa

Lern-Apps können den Unterricht ergänzen und den Spaß am Lernen fördern.

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Altersangaben verraten nur die Hälfte

„Eine gute Orientierung sind die Altersangaben, wobei das noch keine Qualitätseinstufung ist“, erklärt Iren Schulz, Mediencoach im SWR. Am besten ist es, gemeinsam mit den Kindern Spiele auszuwählen, zu installieren und auch auszuprobieren, bevor die Kinder alleine weiter spielen. Spiele, die im Google Play Store oder im App-Store von Apple runtergeladen werden, können in vielen Fällen innerhalb der ersten 48 Stunden umgetauscht werden.

Eine weitere Möglichkeit ist, auf YouTube gemeinsam ein Video vom Spiel anschauen und dann erst zu installieren. Wer sich schon bei der Auswahl nicht nur auf sein eigenes Urteil verlassen möchte – gute Empfehlungen für Games sind zu finden auf: bestekinderapps.de, dji.de (Deutsches Jugendinstitut) und bei der Initiative Schauhin.de.

Vorsicht vor Datensaugern

Zwei Punkte sind noch wichtig: Kostenpflichtige Apps haben den Vorteil, dass sie in der Regel werbefrei sind und keine Standort- oder Adressdaten gesammelt werden. Und: Auch wenn die Kids „lernen“ wollen, bis sie sich noch am Tablet in einen Mathe-Nobelpreisträger verwandeln, gilt: „Die Bildschirmzeiten für Kinder sollen begrenzt sein, auch beim lernen!“, sagt Iren Schulz.

Drei gute Beispiele für Lern-Apps in der SWR3 Nachmittagsshow