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Je kälter es ist, desto schneller ist der Smartphone-Akku leer. Und auch Updates machen Akkus schlapper.

Smartphones können frieren und schwitzen

Smartphones; Foto: dpa/picture-alliance

Smartphones brauchen im Winter öfter Strom

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Smartphones sind temperatursensibel. Wird es kalt oder heiß, merken das auch unsere Handys. Die Geräte reagieren sehr unterschiedlich. Oft ist es sogar so, dass die günstigen Handys mit Minus-Temperaturen weniger Probleme haben als z.B. das iPhone. Gerade die Apple-Geräte machen gerne bei Minus-Temperaturen den Laden von einer Sekunde auf die andere dicht. Ist es dem iPhone zu kalt, kann es durchaus sein, dass 40 Prozent Akkuladung angezeigt werden, kurz bevor der Bildschirm schwarz wird. Im Winter deswegen also das Gerät in der Tasche warm halten. Mit Kopfhörer telefonieren ist eine Möglichkeit oder das Smartphone draußen eben nur benutzen, wenn Winter Wonderland fotografiert werden muss.

Winterzeit ist Update-Zeit

Ein Hauptgrund für schlappe Akkus sind jedes Jahr ab Oktober die großen Betriebssystem-Updates. Wer sich in den Einstellungen seines Gerätes für automatische Updates entschieden hat, bekommt bei Android und auch bei Apple immer wieder Erinnerungen, jetzt ein Update zu machen. Ist das erledigt bringt es tatsächlich auch beim Akku Verbesserungen, nur leider nicht gleich bei der ersten Version.

Ladestation; Foto: SWR3

An der Stromtankstelle

SWR3

Ein Update kommt selten allein

Immer wieder folgt dem neusten Betriebssystem ein Update und da gibt es einfach keine andere Möglichkeit als: Installieren. Hier der Tipp: Dafür das Phone immer ans Stromnetz hängen. Abends ist dafür die beste Zeit oder wenn es tagsüber für ein Stündchen nicht gebraucht wird. Ist das neue System endlich auf dem aktuellsten Stand, hat es oft die Spareinstellungen vom Vorjahr einfach aufgehoben.

Hintergrundaktualisierungen sind plötzlich wieder aktiv

Eine gute Einstellung fürs Akku-Strom-Sparen ist, bei einigen Apps im Hintergrund aktualisieren auszuschalten. Vor allem Hintergrund-Aktualisierungen bei Facebook, Nachrichten-Apps und der Mail-App fressen Akku, weil sie alle paar Minuten Kontakt mit dem Server aufnehmen wollen. Nötig ist das nicht. Es reicht völlig, wenn die App sich beim Öffnen auf den neusten Stand bringt.



Autor
Kai Karsten
Autor
Katha Jansen
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