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Das Biopharmaunternehmen Biontech will expandieren. Davon soll auch die Region profitieren: Am Hauptstandort in Mainz sollen 2.000 neue Arbeitsplätze entstehen.

Biontech will langfristig in Mainz bleiben und sich stark vergrößern – dazu braucht die Firma Platz für neue Gebäude. Den bekommt sie jetzt: Am Standort in der Mainzer Oberstadt soll ein großer Biontech-Campus entstehen, und zwar auf dem Gelände der ehemaligen Generalfeldzeugmeister-Bundeswehrkaserne (Gfz). Die Firma stellte Dienstag ihre Pläne vor.

Unser Forschungs- und Entwicklungsbereich braucht mehr Platz – dass dies jetzt in Mainz möglich wird, ist für uns großartig.

Auf dem Campus sollen zusätzliche Labor- und Büro-Flächen für insgesamt 2.000 Mitarbeitende entstehen. Nach aktueller Planung werden Labor- und Büro-Flächen für 1.000 Beschäftigte in der Forschung und Entwicklung sowie 1.000 weitere Angestellte in der Verwaltung entstehen.

Mainz will Biontech in der Stadt behalten

Oberbürgermeister Michael Ebling sagte, die Stadt werde sicherstellen, dass zukunftsweisende Technologie „Made in Mainz“ auch weiterhin ein Zuhause haben könne. Biontech ist seit 2011 in Mainz und stellt unter anderem einen der Corona-Impfstoffe her.

Die Landeshauptstadt weiß, welches Juwel sie in ihren Stadtgrenzen birgt und wir sind stolz darauf. Natürlich möchten wir diesen Namen dauerhaft mit Mainz verbunden wissen.

Der Campus ist frühestens 2025 fertig. Marburg und Idar-Oberstein werden laut Biontech weiterhin Hauptstandorte für die Herstellung des Covid-19-Impfstoffes und für klinische Studien sein.

Auch 450 Wohnungen werden auf dem Campus gebaut

Ursprünglich waren auf dem rund zehn Hektar großen Gelände der Gfz-Kaserne mindestens 500 Wohnungen geplant. Sie sollten entstehen, sobald die Bundeswehr 2022 das Gelände verlassen hat und auf die Flächen der Kurmainz-Kaserne in Mainz-Hechtsheim umgezogen ist. Nach Angaben der Stadt Mainz kann die Anzahl von etwa 450 Wohnungen trotz der Vergrößerung der Flächen für Forschung und Technologie „weitestgehend erhalten bleiben“. Das sei unter anderem dadurch möglich, dass die Geschosse erhöht worden seien.

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