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Das Lächeln der Frauen ist das perfekte Buch für einen faulen Tag im Liegestuhl. Und am Ende hat man Lust, gleich den Fahrplan zu prüfen und den nächsten Zug nach Paris zu nehmen!

Die junge Restaurantchefin Aurélie will unbedingt den geheimnisvollen Engländer kennenlernen, der über seine Erlebnisse in Paris ein Buch geschrieben hat. Dazu muss sie über seinen mürrischen Pariser Lektor Kontakt aufnehmen. Das scheint äußert schwierig zu sein. Eine spannende Geschichte, eine Prise Witz, ein Schuss Romantik und die Traumkulisse von Paris - daraus hat Nicolas Barreau seinen Bestseller-Roman Das Lächeln der Frauen zubereitet.

Nach Lächeln ist Aurélie ganz und gar nicht zu Mute, als sie an einem verregneten Novembertag auf einer Seine-Brücke steht. Erst vor kurzem ist ihr Vater gestorben und dann hat ihr Freund sie auf ziemlich schäbige Art abserviert. In ihre deprimierten Gedanken klemmt sich ein übereifriger Polizist, der meint, sie wolle ins Wasser springen. Um seiner Fürsorge zu entkommen, flüchtet Aurélie, die eigentlich außer Kochrezepten kaum was liest, ausgerechnet in einen kleinen Buchladen. Dort fällt ihr ein Buch in die Hände, von dem sie später behauptet, es habe ihr Leben gerettet: „Die Geschichte, die ich erzählen möchte, beginnt mit einem Lächeln. Sie endet in einem kleinen Restaurant mit dem verheißungsvollen Namen Le Temps des Cérises“ .

Dieser erste Satz des englischen Romanautors Robert Miller zieht Aurélie in seinen Bann. Denn Temps des Cérises, „Zeit der Kirschen“, heißt ihr eigenes kleines Restaurant in Saint Germain, das sie von ihrem Vater übernommen hat. Und in der Frau im grünen Seidenkleid, die da hinter der Scheibe des Lokals lächelt, erkennt sie sich selbst. Klar, dass Aurélie jetzt herausfinden muss, wer der Autor Robert Miller ist und was es mit seiner Liebesgeschichte auf sich hat. Dazu muss Aurélie aber zuerst ein Hindernis aus dem Weg räumen: Denn nur der Verlagslektor André Chabanais - ein Typ Anfang 30, bärtig und alles andere als hilfsbereit – kann ihr den Kontakt zu dem angeblich öffentlichkeitsscheuen Engländer vermitteln. Genauso verwinkelt, wie die Gassen im Pariser Viertel Saint Germain, steuert der Roman mit viel Tempo auf seinen Höhepunkt zu und endet in einem kleinen Pariser Restaurant, dem Restaurant von Aurélie.

Das Lächeln der Frauen ist das perfekte Buch für einen faulen Tag im Liegestuhl. Und am Ende hat man Lust, gleich den Fahrplan zu prüfen und den nächsten Zug nach Paris zu nehmen!

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