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Svenja Maria Hirt
Svenja Maria Hirt, SWR3; Foto: SWR3/Alexander Winkler
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Apple Pay ist in Deutschland an den Start gegangen. Google Pay gibt es schon länger. Wie das alles funktioniert, erklären wir dir hier.

Apple Pay

Apple Pay; Foto: Apple

Durch die Wallet-App ist kontaktloses Zahlen mit dem iPhone möglich.

Apple

Wer mit dem iPhone, iPad oder der Apple Watch an der Kasse zahlen will, braucht dafür nur die Apple-eigene Wallet-App. Dort wird eine digitale Kopie der EC- oder Kreditkarte abgelegt. Beim Bezahlen an der Kasse wird das iPhone dann an den Bezahlterminal gehalten und per NFC werden die Bankdaten übertragen.

Mit diesen Bankkarten funktioniert Apple Pay bereits: Boon., Bunq, Comdirect, Deutsche Bank, Fidor Bank, Hanseatic Bank, HypoVereinsbank, N26, O2 Banking, Ticket Restaurant Edenred und VIMpay. Kreditkartenzonzerne wie Visa, Mastercard (inklusive Maestro) und American Express sind auch dabei.

2019 kommen dann folgende hinzu: Consorsbank, Consors Finanz, Crosscard, DKB, Fleetmoney, ING, Revolut, Sodexo und Viabuy.

An diesen Orten kannst du mit Apple Pay zahlen: Überall, wo kontaktloses Zahlen möglich ist, wie zum Beispiel bei Aldi, Aral, Backwerk, Burger King, dm, H&M, Kaufland, Lidl, McDonald's, Media Markt, Netto, Norma, Real, Rossmann, Sanifair, Saturn, Shell, Starbucks, Tchibo, Vapiano, Zara und vielen mehr.

Bei diesen Apps kannst du mit Apple Pay zahlen: Booking.com, deliveroo, EasyJet, Etihad Airways, Flixbus, Foodora, Hotels.com, Hotel Tonight, Joom, Ryanair, Taxi.eu, Taxi Deutschland, Zalando und vielen mehr.

Vorteil von Apple Pay: Apple gibt an, keine Informationen über Transaktionen zu speichern und auch keinen Zugriff auf die Daten zu haben. Google Pay ist da anders.

Google Pay

Kooperation von google mit Mastercard; Foto: dpa/picture-alliance

GooglePay, Pay Pal und Mastercard verbinden sich, um bezahlen mit dem Handy beliebter zu machen

dpa/picture-alliance

Wer ein Android-Smartphone besitzt, und mindestens Android 4.4 Kitkat installiert hat und eine aktive Geräte-/Displaysperre eingestellt hat, kann ebenso wie Apple Pay überall damit bezahlen, wo kontaktloses Zahlen per Karte möglich ist.

Vorteil von Google Pay: Wer bei PayPal (oder VIMPay) ist, kann Google Pay damit verbinden.

Wer nicht bei PayPal ist, sollte bei folgenden Banken sein: Boon., BW Bank, Comdirect, Commerzbank, N26 oder Revolut.

2019 kommt dazu: DKB.

An diesen Orten kannst du mit Google Pay zahlen: Überall, wo kontaktloses Zahlen möglich ist, wie zum Beispiel bei Adidas, Aldi, H&M, Hornbach, Kaufland, Lidl, McDonald's, Toom, Netto, Media Markt, Saturn, Tchibo und vielen mehr.

Bei diesen Apps kannst du mit Google Pay zahlen: Asos, Deliveroo, Hotel Tonight, Ryanair und Flixbus.

Andere Möglichkeiten mobil zu zahlen

App der Sparkasse: Seit August 2018 kannst du mit deinem Android-Smartphone auch mit der Sparkassen-App zahlen. Aber: Dies kostet etwas. Wie viel ist von Region zu Region unterschiedlich.

Payback Pay: Das System funktioniert mit iOS und Android, heißt Payback Pay und wird momentan nur von Alnatura, Aral, DM, Galeria Kaufhof, Real, Thalia, Tee Gschwendner und DM unterstützt.

Samsung Pay: Geht nur, wenn du ein Samsung-Smartphone hast. Dann einfach Bankkarte hinzufügen und loslegen.

Achtung!

Generell gilt: Wer mobil bezahlt, sollte wachsam sein, regelmäßig Auszüge und Abrechnungen kontrollieren und sich sofort bei der Bank und dem Bezahldienst melden, wenn etwas auffällig ist – erst recht natürlich, wenn man sein Smartphone verliert.

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Svenja Maria Hirt
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